BITTERNESS - "Autumn`s Fall"


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VÖ: 24.05.05
(Heavy Horses Records)

Homepage:
www.bitterness.de

Was kommt heraus, wenn sich eine Band wie die deutsche Formation Bitterness zum Ziel gesetzt hat, guten alten Thrash der 80‘er Jahre mit dem Death Metal Gewand der 90‘er zu vermischen?

Richtig, ein Album, das richtig old school mäßig abgeht und einen glasklaren Sound besitzt. Gleich der Opener „Blackend Domains“ thrasht so richtig frei von der Leber weg und geht sofort ins Blut über, Sänger Frank Urschler erinnert auch in einigen Gesangslinien etwas an Mille von Kreator. Dazu herrlich treibende Gitarren und mal hier und da ein paar Speedpassagen der Marke At The Gates und man hat den Song förmlich in sich aufgesogen. Auch erkennt man hier und da mal bei einigen Stücken den Hang zum Black Metal, der aber nicht zu sehr durchkommt. Vielmehr sind wie bei „The Truth You Dread“ mal ein paar cleane Gesangsparts vorhanden, welche die Vorliebe der Süddeutschen zum Trash untermauert. Richtig ruhig und melancholisch lassen es Bitterness bei „While Heaven Cried“ angehen, man kann fast schon von einer Thrashballade sprechen, jedoch eine absolut starke Nummer. Und auch „Grub For The Gulls“ beginnt eher melodisch, doch dann fegt uns ein feines Riffgewitter entgegen und die Band legt wieder so richtig fett los. „Buried In Life“ ist wieder ein Song, wo Bitterness die Knüppelfraktion begeistert, wird doch hier mal wieder richtig losgebrettert, was das Zeug hält. Das letzte neuere Stück „Silence Bloody Silence“ ist eine noch mal eine richtige Thrash Granate, wie sie kein internationaler Act hätte besser darbieten können. Als Abschluss hat das Quartett mit „Bitterness“ einen Song normal neu aufgenommen, der bereits auf dem „...And Death Marches On“ Demo bereits zum Besten gegeben wurde und mir besonders durch die Knüppelparts besonders gefällt.

Ich glaube auf jeden Fall, dass Bitterness mit ihrem saustarken Mix aus Thrash / Death Metal sowohl in good old Germany als auch international noch viel in der Szene bewegen werden.

Ich wünsche der Band auf jeden Fall alles Gute und hoffe weiter auf solch starke Scheiben.

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