GOREFEST - "La Muerte"


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VÖ: 31.10.05
(Nuclear Blast Records)

Homepage:
www.gorefest.nl

Was sich im Laufe des Jahres, als das Label Nuclear Blast die Re-Releases der Holländer der Werke „Mindloss (1991) + Demos“, „False/ Erase“ (1992/1994) und „Soul Survivor/ Chapter 13“ (1996/1998) auf den Markt brachte, war so gut wie klar, dass wir bald mit einem neuen Album der Kapelle rechnen dürfen. Und nun, sieben Jahre seit dem letzten Lebenszeichen der Band kommt mit „La Muerte“ der lang ersehnte neue Schlag der Death Veteranen.

Gleich zu Beginn zeigen uns Gorefest mit „For The Masses“, dass sie nichts verlernt haben, stampfender Death Metal paart sich mit unglaublichen Knüppelparts, dass einem gleich mal die Ohren schlackern. Darauf folgt mit „When The Dead Walk The Earth“ ein wahrer Midtempo Kracher, der den Titel so richtig unterstreicht. „You Could Make Me Kill“ klingt für meine Ohren etwas modern, birgt melodische Riffs in sich, weiß aber jederzeit zu begeistern. Jedoch steigern die Holländer mit „Malicious Intent“ wieder deutlich die Geschwindigkeit und es kommt eine saustarke Nummer mit Thrash Parts und vielem Doublebass Donner dabei heraus. Richtig schleppend und bedrohlich wird es dann wieder bei „Roque State“, dass auch ein paar modernere Passagen in sich birgt. Dann kommt wieder richtig Freude auf, bei „Man To Fall“ blasen uns Gorefest mal wieder voller Geschwindigkeit einen Blast Beat nach dem anderen um die Ohren. „‘till Fingers Bleed“ ist auch voll und ganz Programm, hier haut uns das Quartett einen Mörderriff nach dem anderen ins Gehör, jedoch ist dann schon fast Schluss, denn der Titelsong, der es auf eine stattliche Spielzeit von knapp zehn Minuten bringt, ist eine instrumentale Nummer, die mit ein paar akustischen Zwischenspielern aufgepeppt wurde und uns aufs Ende von „La Muerte“ vorbereitet, aber ein erneutes Drücken der Play Taste ist unumgänglich, denn Gorefest sind anno 2005 wieder voll da.

Sänger und Basser Jan Chris de Koeijer growlt absolut stark, die Riffs von Frank Harthoorn und Boudewijn Bonebakker sind messerscharf und das Drumming von Ed Warby bedarf keiner Worte.

Ich hoffe nur, dass die Band sich nach sieben Jahren Abstinenz auch bald live wieder bei uns blicken lässt, bis dorthin werde ich „La Muerte“ mit Sicherheit noch oft genießen.

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