RECKLESS - Sharp Magik Steel


VÖ: 20.10.2023
(Dying Victims Productions)

Style: Speed Metal

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RECKLESS

Benannt nach einem Titel von JUDAS PRIEST feuern RECKLESS kompromisslos direkt nach vorn gehenden Speed Metal in den Äther. Mit der Verpflichtung der Kolumbianer RECKLESS hat das für starke Underground Acts bekannte Label Dying Victims Records erneut ein feines Händchen bewiesen. Anhängerschaft von EXCITER, SAVAGE GRACE, VULTURE oder gestandene US-Lärmkommandos wie SEAX mit denen sich die Kolumbianer auf eine Stufe stellen dürfen, wird sich an 'Sharp Magick Steel' regelrecht weiden.

Die Gitarren (einschließlich Bassläufe) kommen bretthart, das Schlagzeug ballert massiv auf die Zwölf. Yeison Ruiz' durchschlagskräftiger Gesang röhrt gewaltig brüllend gegen die brettharte zumal immens variable Gitarrenfront an. Zwar beträgt die Gesamtspielzeit dieser Attacke (wobei es sich sogar um ein Debüt handelt) nur knapp 35 Minuten, doch hat es dieses vor kraftvoll- wie sicher eingebauten Tempowechseln, finessenreichen Leadsoli angetrieben von unbändiger Energie und zwischenzeitlich saustark ins Geschehen mit eingeflochtenen Breaks berstende Schäleisen extrem in sich! Neben Geschossen wie „Crimson Obsession“, „Sharp Magik Steel“ oder „Unholy Odyssey“ weiß der Sakral eröffnete von Backingvocals und coolem Classic Heavy Metal-Übergangspart gekrönte Speedbreaker „Behing the Mist“ fett zu überzeugen. 'Sharp Magik Steel' treffender zum Inhalt könnte der Albumtitel nicht passen!

Fazit: Da brennt's an allen Ecken und Enden lichterloh! - Heavy Metal Maniacs - an die Front! Rotzräudig dreckverkrustet-kompromisslos arschtight-speediger kann Speedmetal aus dem tiefsten Untergrund von der Basis nicht röhren! 8/10