DURAN DURAN - Danse Macabre


VÖ: 27.10.23
(Tape Modern/BMG)

Genre:
Pop

Website:
DURAN DURAN

Anfang der Achtziger waren DURAN DURAN für einen Metal-Fan praktisch unhörbar. Alleine ihre Optik machte sie zu einer typischen „Popper“-Band, um mal ein Wort der damaligen Jugendkultur zu verwenden.
Etwas tolerantere Rock-Fans konnten später aber Songs wie Wild Boys“ oder der Bond-Nummer „View To A Kill“ durchaus etwas abgewinnen.
Später wurde es etwas ruhiger um die Band aber ganz weg waren die Briten nie und tatsächlich hat man jetzt nur zwei Jahre ins Land gehen lassen, bevor man den Nachfolger vom 2021er-Album „Future Past“ veröffentlicht.
Ok, „Danse Macabre“ enthält nicht nur komplett neue Stücke und das dürfte wohl eine Erklärung für die relativ kurze Wartezeit sein aber die 13 enthaltenen Tracks dürften trotzdem jeden Fan zufriedenstellen.
Den Anfang macht eine neue Version von „Nightboat“ vom 1981er Debüt bei der Andy Taylor noch einmal die Gitarre übernimmt. Mit der atmosphärischen Nummer startet man eher ruhig, bevor mit „Black Moonlight“ der erste neue Song Erinnerungen an die Achtziger weckt und den typischen Sound wieder aufleben lässt.
Im weiteren Verlauf gibt es eine gelungene Mischung aus neuen Tracks, Coverversionen von z.B. Billie Eilish und den Talking Heads sowie Neuaufnahmen eigener Klassiker wie „Secret October 31st“ und „Love Voudou“.
Thematisch dreht sich das Album um Halloween und das merkt man der Songauswahl durchaus an. Dabei nimmt sich die Band selber nicht ganz ernst und vermittelt durchaus das Partyfeeling, das ja auch zu Halloween gehört.

Eine coole Songsammlung, die sicher nichts für den beinharten Rock-Fan ist aber mir durchaus gefällt und Spaß macht.

8/10