GREYHAWK - Thunderheart

VÖ: Bereits erschienen
(Fighter Records)
Style: Epic Power Metal
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GREYHAWK
GREYHAWK beglücken die Epic Metalfangemeinde mit ihrem frisch Anfang April erschienenen zweiten Studioalbum 'Thunderheart', und es präsentiert sich als konsequente zumal absehbare Weiterentwicklung des Erstlingwerks 'Keepers Of The Flame'. Neun Stücke werden kredenzt, die auf einen Fantasy Epic (Power) Metal-Trip führen, dem es weder an Spannung, packender Melodieführung noch Pathos-Epik mangelt. Der Zauberstein „Spellstone“ legt gleich im sägenden Speedtempo heftig los, ehe bombastische Pathos-Epik inklusive melancholischer Dunkelstimmfärbung mittels atmosphärischer Hintergrundgesänge für heroischen Touch sorgt, hier blitzen mehr als einmal klare Parallelen zu VISIGOTH durch. Unwiderstehlich eingängig mitreissende Power-Gooves und problemfrei auf Anhieb ins Ohr gehende Catchy Refrains sind auf dem Silberteller ausnahmslos Trumpf. Wahrlich in jeder Hinsicht mitreissend, was die Truppe aus Seattle (Washington) aus dem Ärmel schüttelt.
Stimmbandästhet Rev Taylor spielt sein packend raumgreifendes Stimmcharisma effektiv aus. Drummer Nate Butler und Bassist Darin Wall harmonieren druckvoll sicher als Rhythmusfraktion. Weitere durch Mark und Bein gehende Epic-Knaller vom Typ „Ombria“ (City Of The Night) inklusive düster melancholischer auch Gothic-lastige Schattierung aufweisender Gesangstonlage sowie der mit choralen Ohohoho-Singalongs veredelte zwischen stampfendem Bombast und furiosem Powerspeed getaktete Faustrecker „Steadfast“. Brachten 'Rock n' Roll-City“, der fast überdeutlich in Richtung HAMMERFALL/AMBUSH schielend rasant in galoppierender Gitarrendynamik vorwärtsgetriebene Power Metalkracher Marke „Sacrifice Of Steel“ und „Back In The Fight“ mit fesselnd heroischem DIO-Odeur) sowie der eingängige von packenden Grooveriffs und Choralgesängen veredelte Titeltrack-Ohrwurm „Thunderheart“ auf dem einzigen Clubkonzert am 1. Mai in Kassel außer Rand und Band, punkten GREYHAWK wiederholt auf ganzer Linie bei der Power Metalfangemeinde. Selbst der in schleppend gedämpftem Gang rollende Stampfer „The Last Mile“ wird literweise von Pathosflair umrankt. Nur mal so am Rand erwähnt: Neben Jesse Berln an der zweiten Gitarre betätigt sich seit 2023 GLYPH/ HJELVIC/Ex-SKELATOR-Axeman Rob Steinway, wodurch die Band spieltechnisch immensen Schub nach vorn bekommt. Den brilliant heroischen Abschluß markiert der auch vor nicht allzu langer Zeit Live-Premiere feiernde in opulent heroischem Pathos schwelgende Bombastohrwurm „The Last Candle“.
Wie sehr sich die 'Hüter der Flamme' des Fantasy Epic Power Metal treu geblieben sind, untersteichen auch folgende Refraintextzeilen:
Burn the Golden Candle
Set the spirit free
Burn the Golden Candle
The flame is all I see
Fazit: Großartiger Zweitling auf Top-Niveau, der zeigt, wie kontinuierlich der Graufalke sich weiterentwickelnd, nunmehr in höherer Sphäre als je zuvor kreist. - Welch ein sahniger Fantasy Epic (Power) Metal-Hammerrelease! 9/10

