SOREN ANDERSEN - Live In The Homeland


VÖ: 14.03.2025
(Mighty Music)

Style: Instrumentaler Gitarrenrock

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SOREN ANDERSEN

SOREN ANDERSEN gilt als vielbeschäftigter Gitarrist, Songwriter und Produzent der über die Grenzen Dänemarks hinaus Bekanntheit erlangte. Vor sechs Jahren es war 2019 brachte der in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen wohnende Musiker bereits 2019 ein Instrumental-Album namens 'Guilty Pleasures' heraus, erscheint aktuell Mitte März das Nachfolge-Instrumentalalbum 'Live In The Homeland'. Ganz große Kunst für Griffbrett- und Frickelfetischisten was der Däne auf dem Sechzehntrackling abliefert. Ein illustres Feld zahlreicher Top-Musiker aus unterschiedlichen Stilrichtungen und Bands harter Stromgitarrenmusik arbeitete schon mit ihm zusammen, u. a. Glenn Hughes (Ex-DEEP PURPLE/Ex-BLACK SABBATH), Marco Mendoza/Tommy Aldridge (Ex-WHITESNAKE/THIN LIZZY), PRETTY MAIDS, THE DEAD DAISIES, MEGADETH-Bandkopf Dave Mustaine, Eric Martin/Billy Sheehan (MR. BIG), D.A.D.-Gitarrero Jesper Binzer, Saitenhexer Joe Bonamassa u. v. m. . Anderthalb Dekaden in denen sich Søren Andersen einen Namen machen konnte und es diesbezüglich umzusetzen wusste. Soviel übrigens noch Vorweg: Wer mit Instrumentalalben nix anzufangen weiß, sollte um dieses einen Bogen machen.

'Live in The Homeland' gilt für den Gitarrenvirtuosus als Novum. Das erste unter seinem Namen stehende Album ist etwas ganz Besonderes. Im Trio-Format ging es mit über 100 Auftritten Live on Tour, Michael Gersdorff, (der einen Grammy verliehen bekam!) am Bass und Drummer Allan Tschicaja (standesüblich bei den PRETTY MAIDS die Klöppel schwingend) standen dem Gitarrenhelden Søren Andersen als bestens aufeinander eingespielte Rhythmusabteilung zur Seite. Freitag den 28. Mai 2021 enterten alle drei am Abend die Bühne von Andersons Geburtsstadt Fredericia in Dänemark. Was der Maestro mit seinen beiden Sidekicks hier abliefert ist erlesene Kunst für Griffbrett- und Frickelfetischisten auf höchstem Top-Elite-Level, wofür sich dieser 16-Trackling in der Tat lohnt. Kollegschaft vom Kaliber JOE SATRIANI, GLEN HUGHES ist völlig aus dem Häuschen, sobald sein Name fällt. Da lebt klassischer DEEP PURPLE/RAINBOW-Spirit in großartiger Form neu auf. Anhängerschaft solcher Gitarrenlegenden wie Richie Blackmore, Steve Vai oder Joe Satriani wird an dieser Instrumentallehrstunde reichlich Freude haben.

Da mir lediglich die CD vorliegt, vermag ich entsprechend auch nur die Tontechnik beurteilen - die ist wie das gesamte Konzert – ausgezeichnet! Allein der extrem variable, zahlreich Facetten auslotende Stil des Protagonisten Søren Andersen stellt schon eine völlig eigene Liga für sich dar. So bearbeiten nur Meister ihres Fachs das eigene Instrument! Der Gitarrenakrobat spielt sich dynamisch-flexibel in einen Wahnsinns Rausch! Etwaige Tracks gesondert hervorzuheben wäre Frevel - das ganze Album am Stück durchlaufen lassen - purer Genuss! – Griffbrett/Frickelfetischisten und Musiker, die selbst ein Instrument spielen, kommen gleichermaßen voll auf ihre Kosten. Im Propevollen Exsercerhuset-Saal auf den Brettern läuft das Trio zu exzellenter Höchstform auf, bietet der begeisterten Publikumskulisse ein unvergessliches Saitenvirtuosenspektakel, das einen gewaltigen Instrumental-Gitarrenhorizont beleuchtet, jederzeit spannend bleibt, zu keiner Sekunde in Langeweile ausartet. Völlig professionell gemacht auf einem Energielevel von unglaublicher Dynamik, dass im Prinzip nur hochkarätige Weltklasse-Musiker auf Toplevelstatus erreichen. Die Show umfasst so ziemlich alles, inklusive Drumsolo was sich Fans von einen solchen Konzert wünschen. Vielseitigkeit, flexibles Bassspiel, punktgenaues Drumming und aberwitzige Leadgitarrenfinesse sind ausnahmslos Trumpf!

Hier die Setlist des irren alles zum Durchdrehen bringenden Live-Spektakels:
1 Intro
2. City Of Angels
3. Agent Wells
4. Guitar Solo
5. Satori
6. The Kid
7. Skybar
8. Bad Weather
9. Beirut
10. Drums Solo
11. Birdfeeder
12. Bass Solo
13. 1983
14. Bipolar
15. The Man In Black
16. Outro

„I’ve rarely been as proud of something as I am of this album”, sagt Søren. „I live and breathe live music, and it’s on the slant boards that it really applies to me. That we delivered such a good concert that night in my hometown, puts me in a really good mood. When I listen to the recordings I hear a trio in top form, we were well into the tour, so I can once again see that hard work pays off in the end. Michael and Allan play like it was the last time in their lives – I couldn’t wish for a better rhythm section. It’s a pleasure to play with the boys. Top-shelf musicians.“

Dem wäre nichts mehr hinzuzufügen, außer: Well Done, Mr. Andersen, Well Done! Bombastisch, knallig, atemberaubend - over the Top! 10/10

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