TOWER - Let There Be Dark


(VÖ: 21.03.2025)
Cruz Del Sur Music

Style: NWOTHM

Homepage:
TOWER

Mit zwei tollen Vorgängeralben 'Tower' und 'Shock To The System' brachten sie den Underground zum Beben. Jetzt ist es also endlich soweit: Das heiß ersehnte 'Shock To The System'-Nachfolgelabum des New York Power Speed n' Roll-Quintetts TOWER steht nun endlich zur Rezi ins Haus. Die von Anfang bis Ende steil nach oben gehende Power-Speed Hymnenrakete „Under The Chapel“ dürfte so manchem noch von den packenden Livegigs in Erinnerung sein. „Let There Be Dark“ brennt erneut ein richtiges Feuerwerk ab, das gilt im Prinzip für das gesamte Album!

TOWER-Frontfrau Sarahbeth Linden verfügt über einen kraftvollen Gesangsstil von markantem Wiederkennungswert, sie singt, kann aber schrille theatralik oder garstige Tonlage erzeugen, dringt falls erforderlich in Threatralische Falsetthöhen vor, die kaum eine Sängerin dieses Planeten erreicht! „Holy Water“ eingeläutet von prophetischer in latainisher Sprache gehaltener Sprechpassage beginnt zunächst etwas schleppend, ehe ein mächtig unaufhaltamer Speedorkan über das Gehör hinwegfegt. Flexiblere Gitarrenarbeit als Riffkönig Jeff Danzo und Zak Penley betreiben ist derzeit im gesamten Genre kaum noch erreichbar möglich! Rastaman Philippe Arman bildet als Bassist zusammen mit Drummer Keith Mikus eine pfundschwer agierende Rhythmussektion. Hinzu kommen auflockernde zugleich kräftige Background-Vocals von Philippe Arman, die zwischendurch zur Entlastung von Sarabeth'-Hauptgesang beitragen.

„And I Cry“ ist ein phantastisch theatralische unheimlich Gänsehaut bis zum obersten Anschlag erzeugendes Halbballadenbonbon, Sarahbeth Linden singt auf schier unglaublichem Level, in Frequenzbereichen wohin niemand ihr folgen kann ihr eindringlicher selbst Bergketten zum Schmelzen bringendes Klartonorgan thront majestätisch über dem von herrlichen Leadgitarrenschleifen umrahmten Song, bekommen schon wieder mächtiges Kribbeln in den Beinen... - Wahnsinn diese Stimme! Zur Halbzeit setzt das erste krachende Riff gefolgt vom Schlagzeugbeat ein, der Song steigert sich in ungeheure Dynamik. Im Anschluss folgt das von der European-Tour bekannte Einstiegsintro „The Well Of Souls“, dann folgt in „Book Of The Hidden“ erneut ein brachial alles wegfegender Orkan, dem sich „Legio X Fretensis“ ein kurzes irgendwo zwischen Orientalischen Klängen und Flamenco liegenden Klangzauber freisetzendes Zwischenspiel für den ebenfalls durch diverse Liveperformances bekannten Heavy-Power-Speedfetzer „Iron Clad“ anschließt. „Don't You Say“ verströmt zunächst gediegen theatralisch klagendes Flair, wechselt dann unmittelbar direkt in den heavy rockenden Modus von intensiv unter die Haut gehender Pathos Epik und krachendem Hard n' Heavy-Faktor verstärkt. Erneut unwiderstehlich druckvoll explodierende Riffskaskaden in Serie entfachend vor Spannung platzend lassen TOWER mit der gewaltigen geradezu prickelnde IRON MAIDEN-Atmosphärenlastik mittels Ohoho-Singalongs und wummdernden Grooves erzeugenden Schlußhymne „The Hammer“ den Vorhang der nach dem Tag herein brechenden  Dunkelheit fallen. 

Ein kraftvoll arrangiertes Produktionsmuster sorgt dafür, dass 'Let There Be Dark' immens weitreichend Nachhall erzeugt. Und jetzt alle: - Auf die Dauer hilft nur... - TOWER!

Fazit: Zum zweiten Mal turmnohes NWOTHM-Kino auf unschlagbarem Hochkaräter-Level! - TOWER, TOWER, TOWER!!! 9/10

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