UNDEROATH – The Place After This One

03 underoath

VÖ: 28.03.25
(MNRK Heavy)

Genre:
Post Hardcore

Homepage:
UNDEROATH

Wenn UNDEROATH nach eigenem Bekunden auf ihrem jetzt wohl zehnten Longplayer “The Place After This One” musikalisch aufzeigen woher sie kommen und wohin sie sich entwickelt haben, habe ich ehrlich gesagt nicht viel versäumt. Bis zu diesem Album kannte ich die Truppe aus Tampa Florida nicht einmal, auch wenn sie bereits zwei Gold-Alben im Gepäck haben. Wenn dem Quintett der Ruf vorauseilt, Chaos in Harmonie und Aggression in hymnischen Sound zu verwandeln, dann ist ihnen dies auf dem neuen Album durchaus gelungen. Angefangen mit einem schrägen, durchweg progressiven Crossover gestalteten „Generation No Surrender“ und dem mich nicht minder verstörenden „Devil“, startet das Werk nicht sehr vielversprechend. Ok, Hooklines und Refrains sind da schon eher eingängig, aber das war es damit dann auch schon. „Loss“ schiebt die Melodic Mainstream Schiene nur allzu deutlich an und zählt ironischerweise dann auch noch zu den Stücken, mit denen ich am ehesten etwas anfangen kann. Kaum dran gewöhnt wird es noch poppiger. PAIN-lastiger Industrial steht in der Basis „Survivor's Guilt“ vor. Tja und wenn schon bei diesem Beat angelangt, zappeln wir da doch direkt mit ansprechender Energie weiter („All The Love Is Gone“) – wohlgemerkt immer noch Songs, die mir mehr zusagen, als mit den beiden Opening Tracks oder dem erneut wirren „Spinning In Place“. Die bislang immer wieder eingestreuten seltsamen Synthie Samples gipfeln im Song „Teeth“, was mich die Skip Taste betätigen lässt… immer wieder und wieder, denn auch nach mehreren Durchläufen werde ich mit dem Album im Gesamten nicht warm. Vielleicht ist das Album durch seine fortwährende Aggressivität auch Tagesform abhängig. Sorry, Jungs, für heute bin ich hier raus.

Punkte: 6/10

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