EXCALION - "Primal Exhale"


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VÖ: 27.07.05
(Sound Riot Records)

Homepage:
www.excalion.com

Aber Hallo, da kommt mir doch was aus Finnland auf den Tisch geschneit und das sollte man nicht als gefrorenes und geschnittenes Wasser bezeichnen. Mit „Primal Exhale“ legen Excalion hier ihr Debütalbum vor, das sich hören und sehen lassen kann. Im Millenniums Jahr haben sich sechs junge Burschen zusammengetan, um anscheinend mal wieder etwas frischen Wind der mittlerweile etwas angestaubten und einfallslosen skandinavischen Melodic Metal Welt einzuhauchen. Neu erfunden haben sie dieses Genre natürlich nicht, aber doch ein erfrischend abwechslungsreiches 9-Track Album zu Karrierebeginn vorgelegt. Auch wird schon während der ersten drei Songs klar, dass Bands wie Stratovarius, Thunderstone und auch Sonata Arctica hier Pate gestanden haben könnten, jedoch klingt das Songmaterial nicht annähernd abgekupfert oder geklont, sondern ist eher als eine ausgewogene Mischung der genannten Bands zu betrachten. Es herrschen treibende Drums, Melodie getriebene Doppelaxtläufe, eingängige mehrstimmige Refrains und keyboardgeführte Arrangements vor, wobei letzteres nicht übertrieben eingesetzt wird und sich die Soli des Tasteninstruments in Grenzen halten. Da powert es bei „Temptation Wasteland“ straight forward und wird doch gleich bei „A Moment in the Spotlight“ gleich mal etwas symphonischer. Die Speedecke kratzt dann „Reality Bends“ an und steckt so die Spielwiese der Skandinavier für den Rest des Albums ab. Die Vocals von Frontmann Jarmo Pääkkönen erinnern ein wenig an Pasi Rantanen von Thunderstone und überzeugen in der mittleren, wie in der höheren Stimmlage. Das es auch etwas ruhiger zugehen kann zeigen die Halbballade „Heart & Home“ und die geniale Midtempo Nummer „Megalomania“ auf. Ein klasse Debüt mit 50 Minuten Spielzeit und einer anständigen Produktion, das Lust auf mehr Outputs dieser jungen Herren macht und was ich ruhigen Gewissens Empfehlen kann. Wenn dann beim nächsten Mal auch noch ein wenig mehr die Gitarren dominieren würden, hätte ich nichts dagegen.

Anspieltipps:
Temptation Wasteland
A Moment in the Spotlight
Megalomania


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