DVM SPIRO - MMXXVI - Grave


VÖ: 16.01.2025
(My Kingdom Music)

Style: Atmosphärischer Doom/Death Metal

Homepage:
DVM SPIRO

Statt einem zu erwartenden Album legen DVM SPIRO eine Ep nach, was zunächst nach wenig Arbeit entwickelt sich zum Kanonenschlag. Über eine Stunde Spielzeit mehr noch als ein reguläres Album überschreitet den Normalrahmen mühlos.

Angefangen mit dem Vorspiel „Preludio“ endend bei „Alla Fine“ bewegen sich alle vier Folgetracks irgendwo zwischen Tristesse, Trauer, Hoffnung, Depression, gefühlt durchlebter Melancholie und Aggression. Spätestens wenn„Indistinta Morte“ erklingt, schaufelt sich ein über 20minütiger Koloss von Doomwalze den Weg durch tonnenschwere Wassermassen frei.Trotz bestehender Trademarks macht sich eine Veränderung auf 'MMXXVI-Grave' bemerkbar Keyboarderin Valeria de Benedectis Gesang steht deutlicher im Fokus als zuvor, Deathgrowls von Roberto Rippollino sind ebenfalls vorhanden, rücken jedoch desöfteren mehr in den Hintergrund, kommen an erforderlicher Stelle dann wieder stärker zum Vorschein. Bassist Massimo Curró steuert die Tieftönerakkorde bei. Mit prickelnder Melodieführung und Eleganz geizt die seit geraumer Zeit als Trio agierende Band ebensowenig. Pianoklänge, gedoppelte Männer/Frauenvocals tiefe Growls treffen Klargesang, zarte Leadsoli, garstige Death Metaleruptionen in zentnerschwer walzender Schwermut verpackt lassen auch kleinere Details erkennen, deren Feinheiten sich dafür umso mehr noch erschließen, je länger das Ding läuft.

Fazit: Schwer verdauliche Kost auf epischem Schwermutfundament für ergebene Atmosphärendoom/Deathjüngerschaft mit wuchtig nachhallender Wirkung. 8/10

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