OLYMP - Rising


VÖ: Bereits erschienen
(Metalizer Records)

Style: Heavy Metal

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OLYMP

'Rising' nennt sich das zweite Album des Augsburger Heavy Metalvierers Olymp, hier kreist der Gedankenfokus unmittelbar um den legendären Berg der Götter in Griechenland.

„Olive Wreath“ eröffnet schon mal verschroben kauzig und geht spannungsvoll durchstrukturiert ins Eingemachte. „Thread Of Life“ röhrt flott vorneweg, Midtempo-Anteile gehören ebenso dazu, schade, das dieser Track nur teilweise zündet, weil das besondere Moment fehlt - wo bleiben die Leadgitarrensoli? „Fire and Brimstone“ zeigt massiv NWOBHM-Schlagseite, reisst allerdings auch nicht wirklich allzu viel. Gelungen kommt der auf Basis galoppierender Gitarrendynamik errichtete, sich in eine rasante Abfahrt verwandelnde Titelsong „Olymp“, wo die Band richtig aufblitzen lässt, was in ihr steckt, hier dringt der Gesang von Sebastian Tölle nachhaltig ins Ohr, im Riffbetonten Groover „Eternal Torment“ wo endlich mal die Leadgitarre mehr Freiraum bekommt, zeigt sich ebenso in packender Weise das bei den Jungs mehr geht, danach kommt in „Titan War“ wieder ein Kandidat der Sorte durchschnittlich bis unnötig ausgedehnt. „Orpheus“ gleicht die Schwächen des Vorgängertracks durch feine Leadgitarrenmelodien und heroisches Feeling aus. Über den im Regelfall heißeren an so mancher STelle unsicheren Gesang lässt sich geteilter Meinung sein. Die Stärken dieser Scheibe liegen mehr im Songwriting, das musikalisch nicht immer erreicht wird. Den Olymp erklettern die Jungs damit wohl kaum, zeigen aber zumindest des Öfteren, das weitaus mehr möglich ist.

Fazit: Heavy Metal auf oft solidem, zeitweise gutem Fundament, der schon auf dem richtigen Weg, jedoch einiges an Luft nach oben lassend künftig noch ausbaufähiger ist. 6,5/10