OV SULFUR - Endless

01 ovsulfur
VÖ: 16.01.2026
(Century Media Records)

Style: Deathcore

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OV SULFUR

Die aus Las Vegas stammende Formation will mit ihrem Deathcore ihr Debüt toppen und da wirkt der düstere Opener „Endless//Godless“ mit seinem stampfenden Gehämmer noch gar nicht mal so übel. „Seed“ beginnt dann recht technisch, um dann aufs Gaspedal zu treten, wobei immer wieder atmosphärische Parts der frühen Dimmu Borgir Art aufkommen. Forlorn“ ist mir eine Spur zu vertrackt gehalten, doch der clean gesungene Part mit dem darauf folgenden Geprügel kann mich doch noch überzeugen, um dann mit „Vast Eternal“ ganz klar Richtung Symphonic Black Metal zu tendieren. Dann bin ich baff, denn „Wither“ kann man als richtig geile Ballade ansehen, die ihre Wirkung voll entfalten kann. Die sanften Passagen bleiben in „Evermore“ zwar hier und da beibehalten, doch ansonsten ist das ein Mix aus Deathcore und Black Metal. Hart, mitunter cool geballert und trotzdem atmosphärisch, so geht es in „Dread“ zu und auch wenn „Bleak“ noch ruhig beginnt, es kracht hier im weiteren Verlauf an allen Ecken und Enden. Die Atmosphäre ist sehr gut eingestreut und mit dem folgenden „A World Away“ kopieren sich OV SULVUR fast selbst, denn der Track zuvor hat das gleiche Schema. Am Ende ist „Endless//Loveless“ nochmal eine warme, balladeske und getragene Nummer und so steh ich am Schluss auch wieder da, wie ich das Album einschätzen soll. Die Jungs machen das gut, aber irgendwie versuchen sie es auch, zu vielfältig zu gestalten und das geht nicht an jeden ran, bei mir reicht es weiterhin zu 7,5 Punkten, aber leider nicht mehr.