PHANTOM CORPORATION - Time And Tide

VÖ: bereits erschienen
(Supreme Chaos Records)
Style: Death Metal / Crust
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PHANTOM CORPORATION
Die Bremer Death / Crust Kapelle legt 2 Jahre nach ihrem Debüt nach und da kommt mir „Frantic Disruption“ gleich mal so richtig roh, flott und angepisst entgegen. Der Song kickt so richtig in den Arch und hat Power bis zum Abwinken. Ein knarzender Bass eröffnet „Dead Of Night“, um dann wieder so kompromisslos wie gehabt vorzugehen. Da gibt es nur hier und da mal einen kurzen Break auf dem Weg nach vorne. Jedoch verhält sich „Crushed“ anfänglich anders, hier wird nämlich cool gegroovt, um dann auch volle Fahrt aufzunehmen. Das „Krokodil“ nimmt danach teils richtig Kurs auf Richtung Grindcore und ist ein absoluter Hammer der Zerstörung, um mit „Pound Of Flesh“ wieder geradlinig nach vorne zu preschen, wobei man leichte Melodien aus dem Background auch wahrnehmen kann und das Solo herrlich kreischt. Frei von der Leber weg wird bei „To The Hilt“ drauf gekloppt, aber auch hier sind die Breaks verdammt gut gesetzt. „Time And Tide“ fährt sogar Slayer Riffing auf, stampft erst mal im Mid Tempo vor sich hin, um dann mit dem Solo Fahrt zu gewinnen. Mit „Sorcerer“ wird das Tempo hoch gehalten und mit dem Solo wird auch mal kurz das Mid Tempo eingeläutet. Sehr variabel und mit melodischen Linien ist „For All The Wrong Reasons“ versehen und das gefällt auf ganzer Linie, während „Crisis“ auf ganzer Linie aggressiv, schnell und heftig ist und am Ende wieder gen Grindcore geht. Die „Western Apocalyse“ knallt auch geradlinig und schonungslos auf meinen Schädel, hat hier und da mal einen Mid Tempo Part drin und lässt ein Album enden, das man in der Sammlung haben sollte und sich 8,8 von 10 Punkten holt.

