EYE OF PURGATORY - Darkborne

VÖ: 13.02.2026
(Apostasy Records)
Style: Death Metal
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EYE OF PURGATORY
Yep, da ist Rogga Johansson wieder und auch hier kriegen wir auf Album Nummer drei schwedischen Death Metal geboten. Bei „The Darkborn“ ist es wie immer Up Tempo Death der alten Schule, doch hier sind unglaublioch gute Melodiebögen und Soli Parts drin, wo ich wirklich aufgehorcht habe. Riffing, Ballerei, Riffing, Ballerei, so startet „When The Bacon Turns Black“, das dann in mega drückende Ebenen abtaucht, um dann fast schon im Melo Death wieder Fahrt aufnimmt, was sich auch mal in Prügelei steigert und sogar melodisches Riffing aufkommt. Sanft eröffnet auch „The Rotting Temple“ seine Pforten, doch dann klatscht mir erst mal Mid Tempo Death entgegen, der dann überraschend in ruhigeren Parts mündte und es nur kurz mal flott wird. Der „Bodyjumper“ wechselt aus melodischem Death gerne mal in den bekannten Ufta Death, lässt sich wieder sacken, um den Melodien mehr Platz einzuräumen, doch mit dem abgefahrenen Solo kommt auch der Speed wieder auf. Prägnantes Riffing ist bei „The Slithering“ angesagt, egal ob schnell oder tragend, das Riffing prügt sich im Schädel ein und danach gibt sich „Unbound Flesh“ oftmals sehr träge, doch im Mittelpart kommt ordentlich Tempo auf. Auch in „Formless Figures Dance“ ist geprägt von Melodiebögen, die zu dem Mid Tempo sehr gut harmonieren. Break lastig gibt sich „The Best Of Them Bleed“, aber in Sachen Speed tut sich hier nicht all zu viel, hier spielt eher die Atmosphäre eine gewichtige Rolle und am Ende ist „The Dark Departure“ eine locker flockige Ufta Nummer, der viel Atmosphäre beigemischt wurde.
Rogga geht hier auf ungewohnt melodischen Wegen und das ist für mich sehr cool, so dass ich hier auch 7,7 von 10 Punkten gebe.

