LOMOR - Sabouk Rouge


VÖ: 06.02.2026
(Rockshots Records)

Style: Thrash Metal

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LOMOR

 

Das zweite Album des seit 2018 aktiven Franzosen-Thrashcombo LOMOR nennt sich 'Sabouk Rouge'. Die teils in französisch, teils in englisch gehaltenen Songs bilden eine bunte Mischung. Englisch ist unkomplizierter zu verstehen. Immerhin sind mit „Meet Your Meat“, „Sanctuary“; „A Shiny Day for a Vampire“ „Panzram“ und „The Ugly, The Bad and The Bastard“ gleich fünf von elf Stücken auf englisch, das erleichtert den Zugang doch etwas. Die französischen gesungenen Stücke bestechen durch Spielwitz, raues Flair und kompakte Heavyness. So kantig wie der Bandschriftzug drückt der Thrash Metal auf 'Sabouk Rouge'.

LOMOR, das Trio von Reunion Island einer französischen Überseeregion (auch als 'Department') bezeichnet gibt von Anfang an kompromisslos ins Eingemachte gehend, Vollgas. Was bei der Abrisscrew am allermeisten beeindruckt, ist der enorme Spritzigkeitfaktor sowie diverse Stimmungswechsel die sich passend mit den musikalischen Songinhalten vereinen, wodurch Thrashkracher wie „Tantine Lo Clou“ oder „Sanctuary“ um stellvertrttend mal zwei zu benennen, gewaltig Schärfe bekommen. Kraftvoll Erde wegschaufelnde Planierraupen in treibendem Tempo mitsamt halsbrecherischer Rhythmustempovariation und satten Midtempogrooves.Einflüsse diverser Euro-Thrashgrößen wie aus der US Bay Area schälen sich jederzeit präsent heraus. Schlagzeug, Bass und Gitarre bilden eine kompakte Einheit, deren Maschinerie läuft wie bestens geölt. Je länger das Album rotiert, desto besser gefällt mir das rasante gegenüber zahlreich gestandenen Thrashacts heftig auf Überholspur fahrende Franzosentrio. Das wird auch am spannenden von treibenden Beatrhythmen und Backgroundsingalongs gespeisten roover  "'Ki Tá Méré" deutlich. Somit gelange ich zu diesem...

Fazit: Strammer Franzosen-Thrash, der es jederzeit unanfechtbar mit den etablierten Genregrößen aufnehmen kann. - BockStark! 8/10