TO THE MAX - Two The Max


(VÖ: 12.03.2026) 
(Go Down Records) 

Style: Occult Heavy Rock 

Homepage: 
TO THE MAX

TO THE MAX  im Pandemiejahr 2020 gegründet, kommen aus Verona (Italien), haben ihr Longplaydebüt 'Midnight Tea' 2022 veröffentlicht. Es handelt sich  um ein abgefahren schräges Occult Heavy Rock n' Roll-Trio, dessen Fokus auf Einflüsse von BLACK SABBATH, THE HELLACOPTERS, KISS und THE HIVES liegt. Dabei geht es recht strukturiert zur Sache, „On 'N' On“ untermauert als Opener den Bezug auf THE HELLACOPTERS, und KISS, mit deren Beats nicht gegeizt wird, hat aber auch etwas von THE HIVES drin.

 Was bei diesem kreativen 'Two The Max' betitelten Zweitling besonders hervorsticht, ist neben Vielseitigkeit die geradezu ungezügelte Leidenschaft mit der das vielseitige Trio seine Musik auslebt. Lässt schon das Coverartwork zweier sich nichts schenkend blutrünstigen Geier darauf schließen, dass es bissig, wild und impulsiv wird, findet dieser Eindruck Bestätigung innerhalb aller zehn Kompositionen. Fett abgemischt dröhnt das Classic Rock n' Roll, Hardrock und phasenweise auch BLACK SABBATH-Einflüsse mit einfließen lassende Gemisch („Who“, Dying Inside“, „Running“, „Cancel“), unwiderstehlich kraftvoll ins Gehör, abrupte Geschwindigkeitswechsel inklusive! Dadurch, dass alle drei sich Ale, Nico und FRH die Vocals teilen, bekommt jeder Song völlig eigenes Flair, zumal sich der ungemein flexible Gesang dem jeweiligen Songschwema gesundermaßen anpasst. Bei „ Apple Bite“ manifestieren sich neben obigen Einflüssen auch Anteile von THE KINKS, IGGY AND THE STOOGES oder MC 5, wirklich beindruckend, wie es dem Stiefelland-Trio gelingt, all dies unter einen Hut zu bringen, ohne sich mit jedem Song selbst zu kopieren. Das zeigt sich auch an „C'mon“ (Move It) wo leicht funkiges Flair mit zugehöriger Stilnote reinkommt, während wuchtigen Rock n' Roll-Gitarren und Drumbeats die Oberhand haben. „Sharp Breath“ lässt sogar epische Parts einfließen, was den mit Okkult Unterton versehenen Song spannend macht. Je länger dieses Ding im Playerschacht rotiert, desto mehr wächst es. Bei „Sunday Nite“ gibt es mitunter entspanntes BLUE ÖYSTER CULT-Feeling zu entdecken, dessen Verknüpfung zu releaxten Easy Goin' Beats Marke THE HIVES

aus dem Rahmen fällt, ehe anschließend schwere BLACK SABBATH-Grooves einen Twist mit THE HELLACOPTERS vollführen. „Enyou the Ride“ geht in Hippiesken Part über, ehe nochmal richtig scharf Gitarrenlastig in Richtung BLACK SABBATH tendierend angegriffen wird.

Fazit: Locker zugleich rebellischer Rock n' Roll/Hard Rock mit vereinzeltem Schuß Heavy Metal-Roots, dessen explosiver Inhalt zeigt, über wieviel Durchschlags-Wirkung kantige Rockmusik verfügt, wenn sie leidenschaftlich, analog und laut zelebiert wird. - Saucooler Tobak! 8/10

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