MIDNATT - Skräckfylid Förtjusning


VÖ: 27.03.2026
(Jawbreaker Records) 

Style: Schwedenstahl nach 80er-Oldschool-Vorbild/NWOTHM

Homepage: 
MIDNATT

Hatte ich erst vor Kurzem TEMPLAR schickt sich die nächste Schwedenstahl-Kapelle an, den geliebten 80er-Oldschoolspirit unser Lieblingsmusik in die Welt zu tragen. Das bedeutet somit wieder neues Heavy Metal-Kraftfutter aus dem Hause JAWBREAKER RECORDS (Danke, Gustav Sundin!) von Oldschool-Einflüssen Früher Schwedenstahlschule, - Metal, der genau meiner Kragenweite entspricht! MIDNATT kommen aus Artika Värmand, rumpeln ganz nach Art von Vorbildern vom Typus AXE WITCH, HEAVY LOAD, GOTHAM CITY und JONAH QUIZZ. Über weite Strecken regieren kraftvolle Gitarrenriffs und Midtempo-Anteile. Das Album allein darauf zu reduzieren, würde seinem Inhalt natürlich kaum gerecht. Straight rollende Grooves, ratternde Bassläufe, analoges Schlagzeug, erdige Leadsoli und Hymnenvibe – so muss es sein! Zwar verstehe ich kein Schwedisch, in diesem Fall spricht die Musik ihre ganz deutliche Sprache. „Kom an“. Zweifellos die Musik ist angekommen (obgleich diese Wortwahl wahrscheinlich etwas ganz anderes bedeutet) und sie spricht Bände! „D.Ö.D.E.N“ keine Ahnung, wofür nun dieses Kürzel steht, riecht stark nach JONAH QUIZZ, danach geht es flotte Fahrt aufnehmend in Richtung/AXE WITCH/GOTHAM CITY.

„Sinfixen“ setzt ein auf langsamerer Tempostufe gegart Pathoslastighes Highlight: Galoppierende Gitarren, wummernde Bassrhythmen, heroisches Faible, bärbeissig-kratziger Gesang, raffinierte Leadsoli und ein Schlagzeug, das wirklich danach klingt machen dieses Album auf Anhieb sympathisch! Zwischendurch folgt ein ACCEPT-'Restless and Wild' Gedenkpart, „Vigilanten“, „Transylmani“ und „Skuggan“ glänzen durch feine Melodien, rasante Taktrhythmuskombination, rumpelnd vorwärts preschende Riffs, taktsicheres Drumming und Songinhalte untermauernd reisserischem Gesang. Künftig mit leicht ausbaufähiger Tendenz, steht für's Erste schon mal ein guter Anfang für MIDNATT zu Buche. Heavy Metal essentieller Bauart auf tollem Level mit rauem Kehrblech, Streetfighting Attitüde, eleganten Melodic-Twists, sattem Getrommel, rumpelnd körnig kauzverquertem Inhalt und viel Spannungsfaktor. Je mehr das Album rotiert, desto mehr steigert sich der pure Genuss daran.

Fazit: Street Fighting Heavy Metal basischer Ausrichtung: Energiegeladen, kauzbehaftet-kernig, lebhaft, griffig-roh ohne künstlich aufgeblasenen Zusatz,
der geradezu nach Leder, Ketten, Stahl und Mitternachtsfeuer schreit! 8/10

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