ONCHOCERCIASIS ESOPHAGOGASTRODUODENOSCOPY - OGASTRODUODENOSCOPY - Fugue Gnawed From The Scabbed God Cerebrum

VÖ: 03.04.2026
(Stillbirth Records)
Style: Slam / Brutal Death Metal / Grindcore
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ONCHOCERCIASIS ESOPHAGOGASTRODUODENOSCOPY
Meine Fresse, was ist das für ein Bandname und genau so abgedreht ist auch die Mucke der Kanadier. Der Opener „Conquering Divinity“ ist ein vertrackter Mix aus Slam Death, Brutal Death und ist verfrickelt wie die Sau. Dafür kann „The Fallen Lament, Paralytikus Ascends“ eins, knüppeln wie ein Berserker und die extremen Vocals scheinen dich fressen zu wollen und erst gegen Ende wird es eher zäh. Zwischen der Frickelei kommen bei „Apotheotic Apotemnophilia“ immer wieder kurze Blastbeats dazu, was sehr gut harmoniert und in „Entombed Within the Infinite Panopticon“ gibt es nicht nur Knüppel aus dem Sack, sondern auch richtig geile Squeals, die dazu passen wie die Faust aufs Auge. Auch bei „Gutted & Corpsed“ scheppert und kracht es an allen Ecken und Enden, viele Breaks sind hier mit an Bord und ab und zu ist es auch mal zäher Slam Death. So schleppendes auch in „Heaven's Empty Halls “ teilweise zugeht, so derb sind dann auch die Knüppel Ausbrüche und die Kanadier erschaffen hier sogar eine leichte Atmosphäre dazu, während es neben der Raserei in „Hurt Beyond Healing“ eklig kriechende Parts gibt. Dann kloppt „Hurt Beyond Healing“ erst mal frei von der Leber weg, Breaks kommen auf, aber die Drums hämmern einfach wie verrückt weiter, um dann mit „Vile Verses Flogged into the Wings of Angels“ einen düsteren Sample Track zu haben. Am Ende ist „Forged in the Blackest Reaches of Blasphemy“ nur so mit schrägem Riffing versehen, verfrickelt, Growls und Screams wechseln sich ab und sanft endet die Nummer.
Diese Album ist nichts für schwache Nerven, brutal, irritierend, schräg, aber dadurch bleibt man auch neugierig und so sind das 7,9 von 10 Punkten.

