VOMITORY - In Death Throes

VÖ: 10.04.2026
(Metal Blade Records)
Style: Death Metal
Homepage:
VOMITORY
Yes, die Schweden Deather sind wieder da und gleich mit „Rapture In Rupture“ gibt es einen flotten Schlag in die Fresse, Up Tempo Death mit teils feinstem Geknüppel schlägt mir hier entgegen und die kurzen Mid Tempo Parts lockern auf und das Solo sägt dich kaputt. Kompromisslos ballert dir danach „For Gore And Country erst mal die Birne weg, um dann cool groovenden Death einzuleiten, der sich dann aber erneut im oberen Highspeed Pegel wieder findet und gegen Ende fett walzt. Dann geht das Tempo sofort wieder rauf und „Forever Scorned“ klatscht dir voll aufs Maul. Wahnsinn, wie hier nach vorne geprescht wird und keine Gefangenen gemacht werden. Die Herren bremsen hier nur im Mittelpart für das Solo mal kurz ab, um dann mit „Wrath Unbound“ mal einen Track zu haben, der einen guten Drive nach vorne hat, technish sauber und auch nicht schnell ist. Auch „In Death Throes“ lässt es gemächlich angehen, ledert dann aber klassischen Elch Tod raus, der mächtig ballert und nur so mit satten Riffs bestückt ist. Dazwischen geht es auch schon mal nah an den Doom Bereich ran, aber das scharfe Solo läutet auch die Raserei wieder ein. Verkloppt werden wir danach in „Cataclysmic Fleshfront“, der Song geht direkt nach vorne und hämmert alles und jeden nieder, um sich dann Stück für Stück sacken zu lassen. Gestochen scharf und rasant sie die „Two And A Half Man“, die sich sogar in Knüppel Parts steigert, auf der anderen Seite auch fett walzen kann. Bei „Erased In Red“ wird erst mal der Bass knarzen gelassen, dann kommt schon fast Slayer artiges Riffing zu den stampfenden Parts auf und nach nicht allzu langer Zeit wird das Gaspedal auch bis zum Anschlag durchgetreten. Pure Aggression und unbändige Wucht liefert „The Zombie General“, ein starker, abwechslungsreicher Song der Schweden, der alles bietet. Auch im finalen „Oblivion Protocol“ schaffen es die Schweden, eine fett drückende Power aufzubauen, hier und da mal sogar melodische Riff Bögen drin hat und auch flott abgeht.
Die Growls, das feurige Riffing, die knallenden Drums und die fette Produktion machen diese Platte zu einem Death Metal Highlight, das sich locker 9,5 von 10 Punkten abholt.

