CRYPT CRAWLER - To The Grave

VÖ: 17.04.2026
(F.D.A. Records)
Style: Death Metal
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CRYPT CRAWLER
2019 kam die erste Platte der Österreicher als Eigenproduktion auf den Markt und nun können wir alle Dank F.D.A. Records in den Genuss dieser Death Metal Ramme kommen.
Nach dem teuflischen Intro „Promesse Battesimali“ pumpt „An Exorcism“ mal im vollen Mid Tempo mit ordentlicher Double Bass Attacke los und drückt gewaltig. „Skinned Alive“ poltert hier und da zwar mal schnell, in der Hauptsache ist das aber zäher Death Metal, der sich schon nah am Doom Bereich bewegt. Nach dem Horror Sample zu Beginn kriecht „Cremator“ massiv aus den Boxen, um danach in „Flesh Obsessed“ weiter im Mid Tempo zu ackern, aber hier auch mit vielen Breaks aufwartet. Bei „Dig Up The Dead“ bleibt man im Tempo weiter verhalten, doch was hier an Riffing aufgefahren wird, klingt wie ein Feuerwerk und auch wird der Druck enorm hoch gehalten, doch mit „Not Of This World“ ballert anfangs msl wie verrückt drauf los, um sich dann auch wieder in diesen fett schiebenden Death fallen zu lassen. Das Gehämmer kommt aber immer wieder krass auf und danach beginnt „Soul Harvester“ sogar ganz sanft. Dann presst dich der kriechende Death dich voll an die Wand und man kann bei den Riffs sogar melodische Linien erkennen. „Bloodletting“ ist technisch und vertrackt, rast aber auch mal kurz und „To The Grave“ stampft wie an der Schnur gezogen pur und roh. Ein paar coole Samples gibt es bei „The Surgery Begins“, wonach auch dieser Schub total drückt und den Track sanft enden lässt.
Das ist aber noch nicht alles, denn als Zugabe kriegen wir noch die 2020'er EP „Blood Sustenance“ dazu und da fällt bei „Vengeance Of The Unborn“ sofort auf, dass die Jungs einen Zahn zugelegt haben und es rasanten Death mit gut dosierten Breaks zu hören gibt. Mit einem starken Solo und konsequentem Mid Tempo ist „The River Of Blood“ ausgestattet und „Decaying Host“ ist eine schwerfällige Nummer, die sogar mit sanften Passagen versehen ist. Pure fucking old school ist bei „This Once Holy Ground“ angesagt und die Baller Parts gehen mir absolut gut rein.
Also wer die Platten noch nicht hat, kann hier sofort zugreifen und Fans von Asphyx oder Bolt Thrower werden hier ihre Freude haben wie ich auch und das sind dann auch 8 von 10 Punkten.

