MOTHER CRONE - Embrace The Death


VÖ: Bereits erschienen
(Eigenproduktion) 

Style: Progressive Stoner/Sludge/Doom/Thrash 

Homepage: 
MOTHER CRONE

Schon das Albumcover deutet auf direktes Abtauchen in Funeral-Doom-Regionen, damit allein ist es nicht getan zumal trotz Anteilen aus erster genanntem Sektor danach umso mehr traditionelle Doom-Fragmente vorkommen, von Stoner Metal kombiniert mit flottem Thrashgeknüppel sind ebenso auf dem Zweiten MOTHER CRONE-Langeisen 'Embrace The Death' vertreten. Die Spannweite der sieben Tracks liegt zwischen knapp vier bis knapp über elf Minuten. Schleppend Melancholisch verlangsamte Parts werden zuweilen miteingebracht, ehe der flotte Rhythmustempowechsel in den Thrashsektor folgt. Aus zuvor noch epischem Klargesang (siehe das leidenschaftliche Klagende „Unseen Way“) wird aggressives Shouting, zeitweise kreisen die Gedanken hier an eine hochwertig facettenreich gestaltete Prog-Fusion irgendwo zwischen doomigen CROWBAR, experimentiellen METALLICA und PANTERA.Klagender Cleangesang fließt ebenso spürbar Emotionen auslösend ins Geschehen.

Zu genannten Einflüssen kommt immer noch ein satter Schuß in Richtung LAKE OF TEARS ausschlagendes Quantum Melancholic Gothic Doom. Alles zusammen ergibt ein vielseitige Graustufen zeigend stimmungsreiches Collagenpuzzle das im weiteren Verlauf noch wächst. Kein Part wirkt unausgegoren geschweige denn, konstruiert. Zunächst schleppend melancholisch geht es abrupt in den Thrashmodus, das zeigt sich ebenso an „Eye Of Providence“ wo das Albumresumee schon mit drinsteckt. Der Albumtiteltrack sowie das folgende Songmaterial zeigen im weiteren Verlauf aller Songs: Für diesen 48:48 Minuten dauernden Tonträger  bedarf es viel Geduld, um dessen Inhalte zu entdecken und es lohnt sich. Somit gelange ich zu diesem...

Fazit: Ein dunkel emotionales Album abwechslungsreichem Zuschnitts, dessen raffiniert gestreuten Inhalte zwischen Stoner, Doom und Thrash so unberechenbar sind, wie das Wetter sprich anders formuliert... die Launen der Natur. 8,5/10

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