AKEM MANAH - Threnodies


VÖ: Bereits erschienen 
(Black Lion Records) 

Style: Atmospheric Doom 

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AKEM MANAH

ANATHEMA, KATATONIA, PARADISE LOST und MY DYING BRIDE fallen mir beim Durchlauf dieses 'Threnodies' getauften Atmosphäric Doom Silbertellers der belgischen Doomkapelle AKEM MANAH auf Anhieb ein, dessen Inhalt sich mit Persönlichkeiten aus der Philosophischen Ebene kraftvoll düster Melancholisch auseinandersetzt (u. a. Maximilian Montagne, Nathaniel Johnson, Eve Soldana, John Dunn) befasst. Neben stets vorhandener immens druckvoll produzierter Doomkomponente, sind es verschachtelte dieses über weite Strecken spannende Album erschwerende Arrangements, wodurch alle von Intro und Outro umrahmten acht Kompositionen in sphärischer Schwermut aufgehend sich mit Komplexen ungeheurer Detailfülle freien Lauf lassender Arrangements beissen, woran das Album zeitweise hakt, weil zu viel übertriebener Progressiveanstrich dem Spielfluss nicht immer bekommt.

Fazit: Detailreich, schwermütig doomig sphärenbehaftet, zeitweise viel zu sehr im Sperrigen Sektor sich verrennend. Schade, hier wäre noch mehr drin gewesen. 7/10