WITCH PISS - The Devil Doesn't Burn


VÖ: 24.04.2026
(Ardua Music) 

Style: Stoner-Doom 

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WITCH PISS

Was passt zu einem wolkenverhangen trüben Regentag? Ein Stoner-Doom-Album! WITCH PISS legen ihr zweites auf den Tisch. Bei dem belgischen Quintett sollten gerade Fans von DESERT STORM, HIGH ON FIRE, ORANGE GOBLIN und KYUSS aufhorchen, in deren ungefährer Schnittmenge sich dieses Album bewegt.

Den zwischen knapp viereinhalb und über sechseinhalb Minuten liegendem Songmaterial wohnt ein immer vorhanden bedrohliche Spannung andeutendes Okkultflair inne. Startet „Black Tongue Driven“ zuerst mit Sprechpassage und angedeuteter Hexenverbrennung, geht danach tempomässig brachial die Post ab, ehe erdrückend tempogedrosselt zermürbende Doomheavyness das Kommando übernimmt. „Bad Juju“ walzt schleppend heavy, teils hypnotischen Vibe verteilend, ehe wuchtig schwere Planierraupen-Heavyness den Track ausklingen lässt. „Wolf Cry Boy“ röhrt wieder im flotten Taktbeat leichtes Punkfaible offenbarend mit deutlich mehr Kick nach vorne bis der zähfließend tempo rausnehmende Part folgt, dem sich abermals folgende Geschwindigkeitserhöhung anschließt.

Peter Egberghs leidenschaftlich klagender Gesang zelebriert jedes einzelne Wort intensiv, zeitweise erinnert der neben dem Hauptgesang zu hörende Zweitgesang an eine lower Variante von SUICIDAL TENDENCIES-Bandkopf Mike Muir. „Beggars and Horses“ lässt grooverockig Stoner-Rockwurzeln durchscheinen. Im zähfließenden Titeltrack spiegeln sich alle Bandtrademarks, einschließlich Tempovariation und rebellischen Band-Charakters,„Catelyn's Broken Hope“ geht voll ins Eingemachte. „Venus Rising“ beginnt mit gesprochenem Part, erinnert fast an einen Horrorfilm. „Rubin River“ mündet in Psychedelic-Gefilde um sich im weiteren Verlauf zum knackigen Rocker inklusive tiefer Grunts zu entwickeln. Das unverwechselbar wie aus einem Horrorfilm entstammen könnende Coverartwork von Luca 'Solo Macello' Martinotti rundet das Gesamtergebnis qualitativ ab.

Fazit: Dieses Album ist nicht nur ein Stoner-Doom-Album, sondern massives voll Mitten-auf-die-Fresse-Statement mit ruppiger Kante, derer es vielen Produktionen im Stonerdoom oft mangelt. Wuchtig, präzise, arschtight voll auf den Punkt! 8/10

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