KEOPS - Bitter Story For Humanity


VÖ: 22.05.2026
(SPV)

Style: Variabler Heavy/Groove Metal 

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KEOPS

Nach dem fesselnden F.M.O.-Auftritt wo bereits ein oder zwei Songs des kommenden Studioalbums vorgestellt wurden, war es nur eine Frage der Zeit, wie es mit der kroatischen Heavy Metalband KEOPS weiter geht. Die Antwort gibt Studioalbum Numero vier 'Bitter Story For Humanity'. Ihrem vielseitigen Heavy/Groove Metalstil sind sie weiterhin treu geblieben. Sängerin Vana Beara bleibt stimmlich flexibel und das ist nicht nur gut, sondern insgesamt wichtiger denn je zuvor.

Alltägliches, Gesellschaft und innere Kämpfe bleiben die bestimmenden Themen des souverän von Sängerin Vana Beara die von Klarton, auf garstige Rockshouts und erforderlichenfalls heftige Growls und High Pitched Screams umschaltet. Zeitweise hat das Songmaterial Progressiveanstrich, wirkt verspielt und etwas sperrig, was im gewaltigen Kontrast zu Catchy Refrains, lässigen Grooves und XXL-Breitbandriffs steht. Überhaupt haben Klampfen und Schlagzeug sehr viel Druck drauf. Darüber hinaus zieht das Tempo immer mal thrashlastig an. „Misery Memento“ bekommt durch das Organ von Sängerin Vana Beara regelrecht Flügel. „Breath of Fire“ gibt bestes Beispiel dafür, dass auch Power-Thrashelemente bei KEOPS vorhanden sind. „Misery Memento“ bekommt durch das Organ von Sängerin Vana Beara regelrecht Flügel ehe plötzlich in schleppenden Groove-Metal gewechselt wird. 'Bitter Story For Humanity' knüpft geradezu nahtlos dort an, wo das Vorgängeralbum 'Road To Perdition' zuletzt endete. Alles wirkt noch eine Spur professioneller, in erster Linie durchweg zielstrebiger und flexibler als bisher, was als großer Pluspunkt dieser bemerkenswert vielseitigen Scheibe zu verbuchen ist.

Mit Kompositionen im Format des phasenweise wechselhaft zwischen Laut-Leise-Dynamik schwankend heroischen Albumtitels 'Bitter Story For Humanity“, „Breath Of Fire“, Misery Memento sowie der mit Bremsklötzen aufwartenden Groovewalze „The Ride“ setzen die Kroaten starke Duftmarken auf dem Groove Metalsektor.

Fazit: Fett produzierter Experimentialritt aus Heavy/Progressive und Groove Metal, der einem breiten Fanspektrum unterschiedlichster Coleur gefallen sollte. 8,5/10