BRUTHER - Kaleidoscope

VÖ: Bereits erschienen
(On Stage Records)
Style: Psychedelic Rock, Blues, Chanson sowie diverse weitere Zutaten
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BRUTHER
Beeinflusst von Spät60er und 70er Jahre Spirit führen BRUTHER in einen völlig eigenständigen Musikalischen Kosmos bestehend aus Psychedelischem Blues, Rock Hard Rock und Chanson mit zwei sanften bis Klartonlage die Songs tragenden Frauenstimmen alles zusammen ergibt eine ungewöhnliche Mischung, die sich wie Balsam für die Seele anfühlt, das zeigt sich bereits im Titelsong des Alpenlandfünfers BRUTHER. Sanfte Frauengesänge, feinfühlige Gitarrenarbeit, schräge Soundverquickungen, Ausflüge in seltene Stilelementpassagen, hier und da auch mal ein Schuß Rock und stimmungsvoll sanft die Seele berührende Ebenen...
Raumgreifende Stimmungskorridore ziehen sich wie ein roter Faden durch dieses Album, das zeitweise sehr starken Touch in Richtung Chanson meets Rock zeigt. Vielseitigkeit ist bei der österreichischen Band angesagt. „Hello“ gibt sich tiefenpsychedelisch rockig, „Milky Way“ präsentiert sich opulent, „Hold me Close“ geht als bluesiger Liebesballadensong durch, bei „Lovin Live“ ist eine Menge Soul mit drin, jeder Song klingt anders, dennoch sollte man für diese Mischung um sie wirklich zu mögen empfänglich sein. Bei „Oh Baby“ kommen mitunter Gedanken zu JOE COCKER hoch... und wer es schafft, über den Tellerrand hinaus zu blicken, in die Musik einzutauchen, bekommt ein außergewöhnliches Klangerlebnis dass mitunter fesselt, sofern sich das Individuum drauf einlässt und in Gedanken bei den Wurzeln der Rockmusik im End60er und 70er-Stadium zu verweilen. Ein bunter Blumenstrauß, der zwischen Rock, Blues, Psychedelic, Funk, Soul, Chanson Jazz und Pop balancierend für's angesprochene Klientel seinen Reiz haben mag. „Waiting“ streut auch Jazzpassagen mit ein, die dem Song Farbvielfalt geben.
Fazit: Musik zwischen KATE BUSH, PINK FLOYD und ROLLING STONES im eigenständigen Signatursoundraster zum Träumen, rocken, rebellisch sein oder einfach mal schlichtweg die Seele Baumeln lassen, irgendwie ist ales im Fluß. 7/10

