ORACLE OF WORMS - Cult Of Suffering

05 oracleofworms
VÖ: 22.05.2026
(F.D.A. Records)

Style: Death / Black Metal

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ORACLE OF WORMS

Ein Demo und eine EP haben gereicht, um den Hessen beim Death Metal Primus F.D.A. Records einen Deal zu verschaffen und das sind richtig gute Vorschusslorbeeren, mal sehen, ob die Platte diese Erwartung erfüllen kann.
Das Intro klingt schon mal sehr düster und geht direkt zu „Claws Of Famine“ über. Dort rollen die Double Bass zu Beginn in schleppender Art, doch wie aus dem Nichts wird hier auf einmal volle Kanne geballert, was das Zeug hält. Der Übergang zu skandinavisch klingendem Death Metal ist sauber gelungen und auch das drückende Mid Tempo passt da gut zwischen rein, um gegen Ende der Nummer auch schon nah an den Black Metal zu kommen. Von den Vocals hier ganz klar im Death Metal sektor, aber bei dem Geballer und dem Riffing vermischen sich Death und Black zu einer Einheit und die ist hier alles andere als erbarmungsvoll.In „Cult Of Suffering“ steigert sich das Tempo bis ins unermessliche und auch die schräge anmutenden Riffs sind bewusst so prägend eingebaut, dass es wieder prächtig zusammen passt und neben coolen Ufat Parts gibt es auch genug Double Bass zu bewundern, wie auch ein scharfes Solo. Bei „The Script“ wird verdammt stark im Tempo variiert, das reicht von drückendem, schleppendem Mid Tempo bis zur rasenden Prügelei und auch hier treffen die Jungs die Breaks punktgenau. „Acolytes“ ist vorne und hinten recht zäh, dazwischen pendeln ORACLE OF WORM zwischen Raserei und preschendem Up Tempo hin und her, um beim Beginn von „Valor“ auch mal einen leicht melancholischen Touch zu haben. Der ist dann aber gleich weg, wenn es in Elch tod Manier flott zur Sache geht. Dazwischen ist aber immer wieder drückender Death, doch am Ende wird das zu einer Knüppel Orgie, die einem den Verstand aus dem Schädel hämmert. Etwas verspielt legt der „Rabid“ los und auch das Riffing ist hier anfangs etwas abgefahren, doch aus dem Nichts kommt hier eine Prügel Attacke vor dem Herrn, um dann erneut etwas melancholisches aufkommen zu lassen, bevor das Death Gewitter wieder an Härte gewinnt. Wie ein Blacjk Metal Orkan legt „Strychine Hill“ los, um dann erbarmungslos weiter im Death Sektor zwischen Ballerei und pumpendem Mid Tempo zu pendeln. Die „Lost Genration“ hat einen wahren Bolt Thrower Charakter und blastet nur gegen Ende mal ohne Erbarmen und leider ist dann das Album nach etwas mehr als 35 Minuten schon wieder zu Ende. Rico, da hast du mal wieder ein feines Näschen gehabt und die Jungs sind wirklich sau gut, so da hier 8,8 von 10 Punkten nichts im Weg steht.