NIGHT SPECTRE - Night Spectre


VÖ: Bereits erschienen 
(Dying Victims Productions) 

Style: NWOTHM/Epic Metal/US-Metal 

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NIGHT SPECTRE 

Griechenland-Stahl ist ein wichtiger Bestandteil der Heavy Metalszene international. NIGHT SPECTRE stammen aus Athen und fühlen sich im traditionellen Oldschool-Metal-Sektor am besten aufgehoben. Dass die Griechiche Härtnerszene mit zahlreich beschlagenen Kapellen bestückt ist, wissen geschulte Metalheads mit Blick bei entsprechender Vorliebe für harte Stromgitarrenmusik mit Prägesiegel 'Heavy Metal Made in Greece' nicht erst seit gestern.

Griechenland-Metal ist ein wichtiger Bestandteil der Metalszene international. NIGHT SPECTRE stammen aus Athen und fühlen sich im traditionellen Oldschool Heavy Metal-Sektor am besten aufgehoben. Dass die Griechiche Metalszene mit zahlreich beschlagenen Kapellen bestückt ist, wissen geschulte Metalheads mit Blick bei entsprechender Vorliebe für Metal Made in Greece' nicht seit gestern. Bands wie BATTLEROAR, BLACK SWORD THUNDER ATTACK, DEXTER WARD, FIREWIND, EMERALD SUN, LEATHERHEAD, SPITFIRE, TRIUMPHER, WRATHBLADE u. v. m. liefern mehr Beweise als genug, so auch NIGHT SPECTRE. Die Band spielt eine gesund funktionierende Mischung aus 80er-Jahre NWOBHM und US-Metal. Anhänger traditionsbehafteter Heavy Metalklänge sollten besser mal reinhören, so power dynamisch sich dieses Album gibt, wäre ein Test sogar dringend zu empfehlen.

Der theatralische über allen Songs thronende Gesang von Tasos Molyviatis gibt allen Kompositionen ihr Prägesiegel. „Death Contract“ beginnt mit heulender Sirene, Schüssen und Motorrad, lässt zwischendurch ein NWOBHM-lastiges Gewitter folgen. „The Maniac“ und „Cheating The Fate“ hinken dem Einstieger kein Gramm hinterher. Nach dem ersten Viertel schwächt sich das Album ebensowenig kaum ab, obschon diese drei Stücke gewaltig Dampf machen. In „To Die In The Ancient Fire“ huldigen die Athener wie so viele Griechenland-Stahlkapellen dies entsprechend ebenso handhaben, den einstigen Kings of Metal – MANOWAR. Raumgreifend tief unter die Haut gehende Choralgesänge verbunden mit effektiver Temposteigerung wo abrupt die IRON MAIDEN-Peitsche (umrahmt von feinfühlig markant an den zeitlosen Klassiker „The Trooper“ gemahnenden Leadsoli) geschwungen wird, ehe erneut epischer Bombast einsetzt. „Blades of Galvarino“ zeigt inclusive kräftiger den Hauptgesang massiv unterstützend begleitender Backing Vocals intensiv Tempo machend verstärkt heroischen US-Metal-Anstrich Marke JAG PANZER/OMEN. „Crossing the Abyss“ wandelt auf schmalem Pfad zwischen konzentriert Balladesk, melodramatisch und heroisch, bricht ähnlich Track vier,  „To Die In The Ancient Fire“ in flottes Tempodynamikraster aus, kontrastierend hierzu steht „Damnation of Memory“ ein von Stampfrhythmus auf Galopp umschaltend variabel Tempo wechselndes durch abrupt gedrosselten Brückenpart aufgewertetes Epic-Bonbon. Und was hat es mit dem letzten Stück auf sich? Die Bandsignaturhymne „Night Spectre“ ganz am Schluß der Scheibe gebracht, steuert exzessiv tempoforcierte Sphärenbereiche an.

Fazit: Prächtig ausbalancierte NWOTHM-Rezeptur zwischen IRON MAIDEN, JAG PANZER, MANOWAR, MEGATON SWORD, MANILLA ROAD, OMEN, OLIVER MAGNUM, early SIREN, TOKYO BLADE, TRAPPAZAT und noch einiges mehr. Lupenreiner NWOTHM-Metal - kickt, groovt, röhrt und killt! 8,2/10

 





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