HOME REARED MEAT - Truckstop Terror

VÖ: bereits erschienen
(Kernkraftritter Records)
Style: Death Metal / Deathcore
Homepage:
HOME REARED MEAT
Die Platte hat schon einige Zeit auf dem Buckel, doch als ich die Hillbilly Deather auf dem Heidelberg Deathfest bestaunen konnte, musste ich das Review einfach machen.
Mit Radioklängen als Intro eröffnet „Start Your Day Right“ und nicht nur der kernig nach vorne gehende Death Metal mit dreckiger Attitüde ist griffig wie die Sau, auch die Growls von Sänger Nick haben es mir angetan. Wenn es dann gegen Ende immer schneller wird und daraus locker flockige Ufta Parts werden, kann man nur begeistert sein. Sample und dann groovt „Jizzmemberment“, bricht hier und da aber immer wieder gerne in flottere Ebenen aus, wobei auch Screams keine Seltenheit sind. „Rim Decapitation“ wird allein vom Bass eröffnet, kickt dann dreckig in den Arsch und blastet ab und an wie ein Berserker, um dann mit „Speak Italian Or Die!“ eine unglaublich coole Gute Laune Nummer am Start ist, die Laune macht. Bei „The Man With The Iron Pitchfork“ wird geschickt Death Metal mit Ansätzen von Grindcore vermischt und das steigert sich bei „Home Reared Meat“ noch ein Stück mehr. Ballerei ist hier an der Tagesordnung und es kommen sogar Squeals auf und der Spaß, den die Band hatte, ist unverkennbar. Das Titelstück ballert sofort höllisch drauf los, lässt sich massiven Drive und viel Double Bass im Tempo etwas fallen, um dann wieder schonungslos zu hämmern. Schnell wird es beim „Grindhouse“ nicht, aber so druckvoll, wie die Niedersachen hier schieben, wird man an die Wand gepresst. Fun ist bei „Dirty Butthole“ angesagt, denn hier kriegen wir Hillbilly Mucke, dienur mal kurz zum Death Groover wird. Diesen Groove gepaart mit Highspeed Geballer gibt es in „Spayed By A Teethless Goat“ in starker Manier zu vernehmen und bei „Downfall“ sind sowohl Groove als auch Drive mit viel Double Bass ein Genuss. Bei „Crop Circles“ kommt der dreckige Charakter raus, dazu gesellen sich walzende Passagen der Bolt Thrower Schlagseite und mit „Booze & Titties“ darf der Hillbilly wieder ran, um gegen Ende mit räudiger Art fortzufahren. Am Schluss trümmert „Rearing Farmers Survival Training“ gnadenlos drauf los, nach dem Ausritt ins fette Mid Tempo geht es wieder schneller zu Werke, um danach geschickte und extreme Blasts aufzufahren.
Ich bin von den Jungs völlig überzeugt und wer sie beim Heidelberg Deathfest gesehen hat, wird mir da wohl voll zustimmen, dass diese Show ein Hammer war und jetzt hoffe ich, dass bald ein neues Album kommt, dieses Werk hier kriegt auf jeden Fall 8,8 von 10 Punkten.

