IRON KINGDOM - Shadows and Dust


VÖ: 19.06.2026
(Steel Shark Records) 

Style: NWOTHM 

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IRON KINGDOM

Obwohl Steel Shark Records drauf steht, wurde das Album nur zum Teil von erwähntem Label produziert in Übersee mussten die Kanadier IRON KINGDOM per Eigenproduktion selbst Hand anlegen. Fans traditioneller Heavy Metalklang-Abfahrten zwischen HELLOWEEN, IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, RIOT und SAVATAGE können aufatmen, selbst nach fünf Alben und einer EP sind IRON KINGDOM aus Vancouver B.C. (Kanada) eine sichere Bank auf die jederzeit Verlass ist. Ihrem NWOBHM-lastingen Stil gewohntermaßen treu bleibend, gelingt der Ahornblattcrew einmal mehr das Kunststück Hymnenvielfalt, packende Riffs, meisterliche Twingitarrenarbeit und kompakte Rhythmen auf energiegeladenem Level fließend zu verbinden. Nicht umsonst gehören sie zur Handvoll führender NWOTHM-Acts. Bestätigung liefert das aktuelle Album 'Shadows and Dust'.

Das beginnt schon beim heroischen Auftakt „Defenders“, wo zwischendurch tempogedrosselt heroische Faustreckparts eingestreut werden. Die Leidenschaft ist der Truppe von Chris Osterman mit jeder Faser anzumerken. Schön, dass es auch vielseitig zu Werke geht. „Eternal Emperor“ zeigt wie herrlich filigran Melodisch traditioneller Heavy Metal klingt, wobei sich technisch versierte JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN, KING DIAMOND und RIOT-artige Passagen unterstützt von kräftigen Backingshouts unterstützt wechselweise die Klinke in die Hand geben. „Dreamless Sea“ geht als eingängige Stampfnummer durch, „Shadow Of Time“ outet sich als geschickte Kombination zwischen IRON MAIDEN/RIOT und etwas Progressiveschlagseite. „Deadhouse Gates“ zeigt sich von der epischen Malazan- Saga inspiriert, deren Verfasser Steven Erikson mit seinem Buchzyklus nachhaltig Eindruck bei der Osterman-Crew hinterlassen hat. „Line of Fire“ haut als kurze dafür umso deftigere Speed Metalabfahrt heftig auf's Geweih. Dem entgegen steht „Blood and Steel“ - vergleichsweise zum Restsongmatieral eingängiger stark in Richtung heroischer True Metal weisend, ehe „Dark Demands“ durch raukantiges Mid80er-US-Metal-Faible dessen Spirit sich mit Euro-Metal á lá JUDAS PRIEST zusammenfließend paart, aus dem Rahmen fällt. Eine richtig fesselnd in Heroischen Zonen dringende Melodic Heavy Metal-Hymne gibt’s mit „Starlight“ ebenfalls. Ihr bestes zugleich spannendes Stück haben sich IRON KINGDOM für den Schluß aufgehoben. „Sacred Fire“ auf 7:42 Minuten gedehnt beginnt mit Kojotengeheul, Westernakkustikgitarre und intensiv hörbarem Rasseln einer über den heißen Sand kriechenden Wüsten-Klapperschlange, danach folgen galoppierende Gitarrenwände heroischer Gesang, superbe Melodieführung. Kernige Grooves, catchy Refrains und wohltuende Singalongs runden diesen prallen Epic Metal-Hammer denkwürdig ab.

An Mut zum Risiko und Entschlossenheit verbunden mit effektiv dosiertem Finessengehalt hat es IRON KINGDOM bei sämtlicher an den Tag gelegter Finesse grundsätzlich noch nie gemangelt. Dies macht sich auf 'Shadows and Dust' beinahe selbstredend erneut bemerkbar. Allen in die Rezi eingeflossenen Aspekten Rechnung tragend lautet mein...

Fazit: Fanklientel, das alle bisherigen IRON KINGDOM-Outputs mochte, kann bedenkenlos zugreifen, es wird keineswegs enttäuscht. So geht traditioneller Heavy Metal von echtem Schrot und Korn auf wieder einmal phantastichem Niveau! 9/10

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