IRON KOBRA - Eternal Dagger


VÖ: 19.06.2026
(Dying Victims Records) 

Style: Heavy//Speed Metal 

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IRON KOBRA 

Nach dem starken Zweitwerk 'Might and Magic' durfte das auf IRON KOBRA eingeschworene Fanklientel zunächst neun Jahre warten, doch nicht umsonst. Dass der Juni 2026 ein Monat für bärenstarke Metalalben ist, zeigen auch die Gelsenkirchener IRON KOBRA mit ihrem dritten Studiorelease 'Eternal Dagger'.Entsprechend groß ist die Erwartungshaltung darauf, was der Schlangenkult zu bieten hat. Die knappe Gesamtspielzeit von 35:16 Minuten sagt nicht allzuviel.

Knallt bereits die Opening-Hymne „Trembling Dungeons“ mächtig auf's Geweih, rasiert „Forbidden Fruits“ danach gnadenlos den Schädel, eine tempoforcierte Heavy/Speedabfahrt, die alles wegfräßt, was nicht bei drei auf die Bäume kommt. „Fliehen“ geht als High Speed Rock n' Roller mit fett punkiger Attitüde voll ins Eingemachte, „Shibuya Nights“ zollt dem klassischen 80er Hard Rock- im Sinne von SCORPIONS & Co. Tribut, bei diesem Sahnestück ist Faustrecken Pflicht.

Im Gegensatz dazu tritt „Silver Strings and Iron Wings“ mächtig bis zum Anschlag auf's Gaspedal, da schät sich ANVIL EXCITER, RAVEN-Schule heraus und wer beim Brücken bildenden RUNNING WILD-Zwischenpart mit kräftig stampfenden Riffs und Filigranleadgitarrensolo Faustrecken versäumt dem gehört die Metal-Lizenz entzogen... Beim Hymnenhaften Titeltrack „Eternal Dagger“ mitsamt gedehnter Ohohoho-Singalongs manifestiert sich der Eindruck, RUNNING WILD, würden ebenfalls kräftig mitmischen, - so mancher Querverweis zu den Kanadiern STRYKER zur 'Stand In The Fire'-Ära und starken Teutonenstahl-Nachrückern Marke BLIZZEN steckt ebenfalls mit drin. „Unchained and Untamed“ ballert kräftig drauflos den feinen diesen rasanten Feger mit Glanzüberzug verzierende RUNNING WILD-Solopart nicht zu vergessen, wo furios treibender Powerspeed bestimmendes Element ist. Auch „Treacherous Tyrant“ gipfelt wiederum in heftig rasanter Hymnenabfahrt, da passen auch kraftvolle Backingvocals und lang gezogene High Pitched Screams prima ins Gesamtbild. „Mountains of Madness“ offenbart sich abschließend als furios in die vollen gehende zum Faustrecken und Headbangen geradezu auffordernde Traditions-Metalalarm, dessen Signal sich kein inbrünstig Faustreckend Headbangendes Individuum ernsthaft entziehen kann.Die Krönung eines ausgezeichneten Gesamtreleases ziert ein herrlich futuristisches Coverartwork, das ebenso flexibel gestaltet hervorragend zum Albuminhalt passt.

Fazit: Hochprozentig packend Energiegeladener IRON KOBRA-Heavy/Speed, deren bis dato bestes Album per Dauerschleife im Playerschacht rotiert. Heavy Metal... - til the Maximum! 9,2/10