TOMB SLAB - Tomb Slab


VÖ: 17.07.2026
(Road to Masochist) 

Style: Sludge-Doom 

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TOMB SLAB 

ACID BATH, IRON MONKEY, GRIEF... keine schlechten Referenzen, mal schauen ob die rund halbstündig verzapfte Mucke hält, was ihre Beschreibung verspricht. Wie fühlt sich ruppiger Sludge-Doom an? Unmittelbar Wurzelorientiert, zentner schwerblütig mit harrsch kreischend aggressivem Gesang, in tief liegendem Katakombenlabyrinth beissendem Spotts zu Hause, so etwa klingen die Engländer TOMB SLAB auf dem selbstbetitelten Debüt. Kräftig CELTIC FROST'sche Räudigkeit wertet solche Erstlingsalben auf, wodurch der finstere Charakter des musikalischen Inhalts grundlegend heavy mit schwerem Nachhall wummernd aus der Stereo-Anlage dröhnt. Gezupftes Bassakkord-Einmaleins dazu erneut beissender nichts Freundliches verheissender Gesang, begleitet von stampfendem Drumgroove. Manchesmal kommen bei abrupt explodierenden Tempoausbrüchen heftig Parallelen zu der kampferprobten Finnencrew CARDINALS FOLLY auf. Richtig satt nach vorn geht „The Butcher“, während sich der Großteil aller Tracks im Uptempo-Bereich tummelt, dem sich im Kontrast stoisch heavy walzende Rhythmusarbeit essentiellster Doomstilnote anschließt. Verzerrte Gitarren-Rückkopplungen untersteichen den rauen Charakter der Musik. Unerbittlich mit vielen Riffs, derbe dröhnend wummernde Beats, von düsterer Aura umrahmt basis orientiert roher Blackened Sludge-Doom. Nach komplettem Durchlauf steht folgendes...

Fazit: Kein schlechtes Debüt, das alle grundlegenden Werte im extrem garstigen Sludge-Doom-Bereich erfüllt.Darauf lässt sich zumindest schon mal aufbauen. 7/10