V.B.O. - Vice Business Only


VÖ: 24-07.2026
(Reigning Phoenix Music)

Style: Cineastisch retro modern futuristischer Synthie Wave Pop-Rock

Homepage: 
V.B.O. 

Hinter dem seltsamen Bandname V.B.O. steht für VICE BUSINESS ONLY steckt Francesco Cavalieri, Frontmann der Power Metalband WIND ROSE. Musikalisch bewegt sich dieses 'Vice Business Only' genannte Debüt irgendwo im Dunstkreis von DEPECHE MODE, TEARS FOR FEARS, DAFT PUNK und JUSTICE. Nummern wie „Fire, Fire“ „Monsters“ oder ein schrecklich verhunztes nach Computerspiel klingendes DURAN DURAN-"The Wild Boys" Cover geht überhaupt nicht. Wollt ihr mich verarschen? Davon bekomme ich nur Brechreiz Soviel  seelenlos grottiger Synthy-Weichkäse im Computerspielformat überzeugt mich keineswegs. Um nicht missverstanden zu werden: Die Originale sprich: DEPECHE MODE, TEARS FOR FEARS oder DURAN DURAN - alle drei erwähnten Acts die Popgeschichte schrieben,  konnten es. Dafür plätschert dieses Ding voll und ganz an mir vorbei. Wenn oft von 'Hype' geredet wird, hier ist dieser Medienpunch  hoch%ig vertreten. "Man muss nicht alles mögen" lautet ein bekannter Satz. Bezogen darauf trifft es in der Tat zu.  

Allein der Albumname schreckt gewaltig ab, selbiges gilt für die Musik. Und jetzt reden wir Tacheles: Stellt sich anbei noch die Frage, warum ausgerechnet mir dem Underground-Maniac und ultimativen Oldschool-Metaller unseres Online-Zines solch ein Schmurks zum Review gegeben wird?!? Zur Klarstellung: Kopfschüttelt* Natürlich werden so einige, die sich als 'Metaller' bezeichnen - (oder viel mehr glauben sie wären es) - sich nicht zu schade sein, 'Vice Business Only' über den grünen Klee loben. Das erscheint alles andere als glaubwürdig. Darf an dieser Stelle ganz ehrlich meine Gedanken dazu ausdrücken: Müssen echte Heavy Metalfans soviel gekünstelten Salatgurkenaufguss mögen? Ich nicht! Schwör' es bei meiner Kutte. Metaller von echtem Schrot und Korn, die etwas auf sich halten, brauchen schon gar kein künstliches Dosenfutter in Form überflüssiger Vinylverschwendung. Rein Analog ausgesteuerte Synthieklanggeschwurbel gibt den Geist der Discoära deutlich verwässert gekünstelt über weite Strecken seelenlos wieder. Spätestens bei solcher Musik ist das Ende der Fahnenstange auch erreicht. Dieses Album kostet  durch die Bank Überwindung, nötigt vielzuviel Zeit ab, die sinnvoller zu verbringen wäre... mit dem letztendlichen...

Fazit: So schön diese Tonträgerverschwendung für zugehörige jedem Hype hinterrennende  Anhängerschaft  sein mag, ist sie definitiv nicht meins, obgleich erwähntes Einflussspektrum für die 80er Pop-Ära nicht unwichtig war. 3/10




 

 

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