STORMHAMMER - Wrath of the Hammer


VÖ: 17.07.2026
(ROAR) 

Style: Power Metal 

Homepage: 
STORMHAMMER 

Modern produzierter Classic Power Metal ist immer ein zwiespältiges Schwert, bei den Münchnern STORMHAMMER muss ich mir hingegen keine Gedanken machen, weil ich weiß, die Truppe bürgt für Qualität. Vocalist M. Nox besitzt nach wie vor das packende allen Songs ihren Wiederkennungswert gebende Hochtonorgan, die Gitarren und Schlagzeug machen kräftig Dampf. Klassischer Traditions Heavy Metal verbindet sich mit zeitgemäß erzeugter Atmosphäre zu einer stimmigen Melange, natürlich kommt der opulent vorhandene für STORMHAMMER richtungsweisende Epic Faktor nie zu kurz. Das beweist die Truppe aus der Bajuwaren-Hauptstadt mit Studioalbum Nummer neun einmal mehr.

Solch ein gewaltig episch unter die Haut gehendes Intro vom Typ „Beware“ gibt einem Release vom Prägesiegel 'Wrath Of The Hammer' sofort auf Anhieb Würze. Thematisch erinnert „Ashes of the Throne“ beinahe direkt an die Wikingerserie 'The Last Kingdom', womit auch bei den Lyrics auf viel Niveau gesetzt wurde. 'Wrath Of the Hammer' lautet der Titel des neunten Studiolongplayers. Epische Momente verbinden sich mit geradlinigen öfter mal in Richtung Power-Speed blickenden Strukturen und Progressive-Elemente, womit eine stimmiges Ergebnis vorliegt, das Anhänger des bisherigen Schaffens der Münchener Freude bereiten wird. Viel mehr noch, könnte das gut zugängliche Album Sprungbrett sein sich neue Fanschichten erschließen und eingeschworene zu behalten.Für das prassende Produktionsschema (aufgenommen im Mastersound-Studio) sorgte Alex Krull.

Als Albumhighlight geht „Light in The Dark“ veredelt durch Gastsängeruntersütztung der Stimmbandkoriphähen Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR) und Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER), wodurch dieses packende Stück erst recht greift. Mit „Wheels in the Dark“ und der phantastischen Epic Battle-Ballade „Guardians of the Night“ befinden sich weitere sowohl raumgreifend als auch spannend arrangierte Hymnen auf 'Wrath of the Hammer'. Kraftvolle Powerspeedkracher im Sinne von „Vail of Fire“ oder „Shattered Dominion“ sind ebenso vertreten. „Scars of the Abyss“ gleitet in ein Wechselbad zahlreicher Emotionen unterstützt durch vielseitig wechselnde Tempo-Variation, ergo: Mit STORMHAMMER ist weiterhin stark zu rechnen. STORMHAMMER haben längst ihren Platz zwischen BLIND GUARDIAN, GRAVE DIGGER, ORDEN OGAN, PRIMAL FEAR und REBELLION gefunden.

Als Anspieltipps einer Epik, Rasanz, Theatralik und Abenteuerflair mit heroischen Momenten verbindenden Scheibe bieten sich „Wrath Of The Hammer“, „“Light In The Dark“, „Guardians of the Night“ und „Shattered Dominion“ geradezu an.

Fazit: Wo STORMHAMMER draufsteht, ist auch STORMHAMMER drin. Gut! 8,3/10

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.