CHRIS CAFFERY - Faces


VÖ: 31.07.2026
(Metalville/Edel) 

Style: US-Metal mit Spuren moderner Elemente 

Homepage: 
CHRIS CAFFERY 

Und schon wieder CRIS CAFFERY, gerade mit SAVATAGE on Tour, gibt es noch mehr Wiederveröffentlichungs-Nachschlag auf Solopfaden, diesmal bereits aus dem Jahr 2004 als er das 'Pins and Needles'-Vorgängeralbum 'Faces' veröffentlichte. Das CHRIS CAFFERY-Debüt klingt mehr nach klassischem Heavy Metal, sehr experimentiell, trotzdem geradlinig Oldschool US-Metallastig bereits mit Unterschieden zu seinem Hauptbrötchengeber SAVATAGE. Hier singt CHRIS deutlich rauer mit mehr Stimmbandpower in Richtung Jon Oliva tendierend, jedoch erinnert dieses Album strärker an das TRANS SIBIRIAN ORCHESTER mit dem er neben SAVATAGE großen Erfolg verbuchte, und auch etwas an DR. BUTCHER.

'Faces' ist nicht nur irgendein Album es ist geradliniger als alle später folgenden Alben, direkter somit persönlicher, CHRIS CAFFERY lotet dabei diverse Archetypen sensible Seiten seiner Seele aus, und was im Leben passiert, so bleibt ihm die Erkenntnis, das er letzten Endes immer noch seine Stärken in der Musik hat, auf deren Kreativreichtum mitsamt eigenen Könnens Verlass ist. Ausgangs-Basis von 'Faces' ist klassischer US Metal, den er mit Elementen moderneren Zuschnitts geschickt mischend etwas in sich selbst fusionierend Eigenes erschafft.Irgendeinen Song ausser dem völlig aus dem Rahmen fallend zwischen Road Blues, Singer-Songwriterästhetik gespeisten mittels Folkelementeinsatz unterstützten „Music Man“ hervorzuheben wo sich sanfte Seiten des sensiblen Musikers offenbaren, würde dem erlesenen Album nicht gerecht. Vergleichsweise zum Nachfolger „W.A.R.P.E.D.“ bei dem er sich Fragen der Politik unseres Planeten widmet, bleibt es auf 'Faces' in erster Linie bei der persönlich miteinfließenden ihn selbst wie CHRIS CAFFERY ist, charakterisierend.
US-Metal im damals zeitgemäßen Gewand, der trotz Einbindung zeitlicher Strömungen immer noch Oldschool bleibt. Danach leuchtet das Album bis heute.

Fazit: Starker Genre-Tobak verbunden mit zeitgemäßer Strukturgebung von einem unorthodoxen Künstler, dessen Schaffen sich trotz entfernter Nähe zu SAVATAGE irgendwo zwischen DR. BUTCHER und TRANS SIBIRIAN ORCHESTER einreiht. 8/10

 

 

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