HESPERIA - Picenum (True Marchigian Black Metal Renaissance)

08 hesperia
VÖ: 28.08.2026
(Hammerheart Records)

Style: Atmospheric Pagan Black Metal

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HESPERIA


Hesperus, der einzige Mann hinter der italienischen Black Metal Band präsentiert uns hier schon sein neuntes Album und das hat mit dem Intro „Picenum Le Origini“ schon eine mächtige und düstere Atmosphäre zu bieten, dem auf den Fuß „La Laga Maledetta“ folgt, das noch stampfend beginnt, dann aber mit feurigen Riffs volle Fahrt aufnimmt und prügelt wie der Teufel. Wenn der Mann dann mal Mid Tempo einfließen lässt, sind da gute Keys aus den Backings dabei und safte Stellen kriegt man auch zu hören. „Castrum Petini“ ist auch so ein roher Stampfer, der mit Samples versehen ist und danach auch Raserei dabei ist, wo die Keys aber eine starke Dominanz haben, was am Ende bei dem Geballer nicht mehr so der Fall ist. Nach seinen Samples zu Beginn ist „La Leggenda Della Roccaccia“ vertrackt und hart, um plötzlich ruhig und sehr düster zu werden. Daraus entsteht eine wilde Prügelei, die zusätzlich eine fette Dramatik auffährt, um dann schon Folk artige Klänge loszutreten. Auch „Lu Lupu Manna“ hat einen ruhigen Beginn, knüppeld dann aber ohne Vorwarnung volles Rohr los und hat richtig frostiges Riffing, wozu auch mal hier und da Mid Tempo Parts eingebaut wurden und bei den Instrumenten es auch weit mehr zu hören gibt, als man es im Black Metal gewohnt ist. Vertrackt und atmosphärisch legt „La Sdrega“ los, um dann sowohl verspielten als auch symphonischen Black Metal aufzufahren. Gegen Ende wird auch mal mächtig geholzt, um das Stück dann mit Horror Flair ausklingen zu lassen. Eine Achterbahn der Gefühle tritt Hesperus in „Il Sentiero Delle Fate Atto I“ los, das ist voller Tiefgang, atmosphärisch und brutal ballernd. Auf den Fuß folgt „„Il Sentiero Delle Fate Atto II“, das folklorisch, atmosphärisch und schleppend beginnt, dann mal heftig knüppelt, um dann sehr vertrackt zu sein. Auch „Il Paradiso Della Regina Sabilla Atto“ ist zweigeteilt, Part eins gibt sich noch vertrackt, was sogar im Geballer der Fall ist und es sind auch sehr gute Samples und sanfte Passagen an Bord, um mit Part zwei genau so weiter zu verfahren, nur gegen Ende prügelt es massiv. Nun steht mit „Sfere Di Luce Sopra Il Monte Sibilla“ das Outro an, das uns mit einer mächtigen Atmosphäre entlässt.
Diese Scheibe ist eine extrem interessante Black Metal Veröffentlichung, die verdmmt viel bitet und man nie das Interesse verliert, das Album zu hören, was am Ende auch verdiente 8,1 von 10 Punkten macht.

 

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