EXUMER - Death Mask Messiah

08 exhumer
VÖ: 28.08.20296
(Metal Blade Records)

Style: Thrash Metal

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EXUMER


Wenn auch mit längeren Pausen, EXHUMER sind seit über 40 Jahre in der Szene und das verdient großen Respekt.
Nun legen die Herren um Urgestein und Sänger Men von Stein ihr neues Album vor und da geht mit dem Titelstück die Thrash Lawine sofort ab, die Riffs und Drums treiben gnadenlos nach vorne, das ist pures old school Feeling und Mem klingt so geil wie früher. Den Refrain kann man locker mitgröhlen und auch die schleppenden Parts machen total Laune. Auch „Blinding Skies“ geht sofort auf die Überholspur und macht keine Gefangenen, trotzdem sind da zwischendrin cool gesetzte Breaks mit Technik und Power. Dafür sägt dir die Soli in rasanter Manier den Schädel ab und mit „Sin Bleeder“ hauen EXUMER sofort die nächste Thrash Granate raus. Sattes Riffing von Anfang an, nach vorne treibende Drums und weiterhin bin ich als old school Recke voll aus dem Häuschen. Dazu passt auch hervorragend der stampfend pumpende Mid Tempo Part, der ordentlich Bums hat, doch mit dem Solo geht auch der Speed senkrecht nach oben. Mit „Eradication“ kommt eine klasse Nummer, die cool galoppiert, dazu rassig rasende Thrash Salven bietet und vor allem die Soli und das Riffing sind hier einmalig geil. Mit seinem pumpenden Druck und der verzerrten Stimme sammelt „Ravishing Waste“ schon ordentlich Punkte, dann wird die Härte un d das Tempo hochgefahren, man kann geil mitgröhlen und der Thrash Made in Germany hat einen weiteren Höhepunkt erreicht. Mit dem Schrei am Anfang von „Allocated Savagery“ kommt Men wie Schmier von Destruction an, doch dann ist das ein pures EXHUMER Thrash Brett voll in die Fresse, stark wie hier die Luzie so richtig abgeht und wie immer, die Soli Parts sind einfach genial !!! Danach packen die Herren mit „Serpent“ einen starken Groove Thrasher raus, der gegen Ende aber etwas an Fahrt gewinnt und dann ledert „Fraticide“ wieder puren Thrash raus, der mit superben Breaks durchzogen ist. Einmal in Fahrt lassen EXHUMER nicht locker und das nächste Thrash Feuerwerk wird mit „Sorcher“ gezündet und haut mich einfach vom Hocker. Ja, ich wiederhole mich, aber solche Soli sind das Sahnehäubchen auf einem Mega Song. Mit der puren Energie des deutschen Thrash Metals fegt mit der „Frozen Ground“ auch von den Socken, die powernden Mid Tempo Parts haben Wucht ohne Ende und am Schluss kommt noch das I-Tüpfelchen, denn da covern EXHUMER den Nasty Savage Song „Unchained Angel“ und der ist in der EXHUMER Version richtig nah am Original.
Wow, was ein Thrash Brett, das kriegt man nicht alle Tage zu hören und daher schüttele ich 9,6 von 10 Punkten aus dem Ärmel.

 

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