RUNEMAGICK - After Chaos: Nocturnal Vigil

VÖ: 18.09.206
(Hammerheart Records)
Style; Death / Doom Metal
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RUNEMAGICK
Nicklas Rudolfsson hatte schon beim letzten Album alles in Eigenregie eingespielt und auch diese Scheibe ist er der einzige Mann hinter der Band.
Mit dem Opener „After Choas“ bewegt er sich erst mal auf sanften und erhabenen Schwingen, das klingt monumental und sich weit öffnend und erst eine ganze Weile später kommt der richtig schleppende Doom Death zum Tragen, der mit einprägsamen Gitarrenläufen versehen ist und gegen Ende kommt auch wieder etwas Atmosphäre auf. Danach wird bei „Rune Magick Unbound“ massiv gewalzt, das ist eine extreme zäh kriechende Masse, wo der tief bedrohend klingende Gesang von Nicklas perfekt dazu passt. Gegen Ende geht es einen Gang nach oben und auch hier kommt beschwörend klingende Atmosphäre auf. „The Nocturnal Vigil“ wird auch auf zähen Schwingen getragen, das Gemurmel aus dem Background scheint dich beschwören zu wollen und mit „Urdr's Cosmic Weave“ sind Tatsache kosmische Einschübe mit dabei. Der Doom / Death nimmt Gestalt an, um danach auch mit weichen Parts zu agieren, bevor es fast hymnisch wird. Ganz sanft beginnt „Abyssal Continuum“, dann kommen harmonische Linien, um dann doch etwas Death im Mid Tempo zu haben, der sich aber gleich wieder in zähe Gefilde sacken lässt und dort eine tragende Sphäre erzeugt. Ekelig, kriechend, bedrohend, so wirkt „Formless Dawn“, um bei „The Vast That Knows No Shape“ richtigen Space Rock zu spielen, der sich sehr sanft anhört, bevor der walzende Doom wieder einsetzt. Am Ende ist bei „Into The Endless Continuance“ ein Gefühl wie bei einer Beschwörung vorhanden, dann wird es wieder tragend, um dann doch noch etwas erhabenen, mit Double Bass versetzten Doom / Death zu haben.
Das hier ist ein mehr als solides RUNEMAGICK Album und da sind 7 von 10 Punkten drin.

