HKSPK - Heimkehr

hkspk
VÖ: 11.09.2026
(Eigenproduktion)

Style: Death / Black Metal

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HKSPK

Die Brandenburger Black Death Truppe legt hier ihr zweites Album vor und das Intro „Prelude“ist mit seinen sanften Klängen und der monumentalen Atmosphäre schon sehr interessant gestaltet, doch mit „Torture“ wird das wie wild weg geballert. Das ist aggressiv, frostig wie die Sau und die Keiferei wirkt so was von derb, dass das Ganze eine wahre Orgie der Zerstörung ist. Nur gegen Ende wird das Tempo für fette Double Bass im Mid Tempo gedrosselt und der Song ist tendenziell mehr im Black Metal angesiedelt. Das Gegenteil ist bei „White Secretions II“ der Fall, da wird druckvoll Death Metal gepumpt, da rast es auch mal wie ein Berserker und die Vocals kommen meist gegrowlt. Der „Sonnenäger“ schleppt erst mal zäh daher, geht dann ins drückende Mid Tempo geradlinig über und die Jungs bauen hier immer mal wieder technische Breaks ein, um dann fast in Bolt Thrower Manier zu rödeln, bevor ein weiteres Blast Massaker beginnt. Einen groovy Kick Ass Track wird zu Beginn von „Kill The Weak“ serviert, das kickt richtig geil in den Arsch und hat eine geile, rotzige Art an sich. Mit einem Hauch Melancholie eröffnet „Rot In Despair“ und entwickelt sich zu einer harten, aber getragen wirkender Death Metal Nummer, wird mit sanften Klängen noch untermalt, um dann wie die Berserker los zu ballern. Bei „Rain In The Face“ ist wieder Black Metal auf dem Programm, erst fordernd, hier und da mal knüppelnd, um dann auch einen Hauch Depressive Black einzustreuen. Das Highlight stellt aber definitiv das Titelstück dar, denn da ist es sanft mit Erzählstimme, wird verträumt melodisch und angenehm warm, ja sogar majestätisch erhebt sich dieser Beginn, der dann mit einem Paukenschlag im wahrsten Sinne des Wortes weg geblastet wird. Das danach aufkommende Mid tempo presst mich wie die Sau an die Wand und dann tauchen auch noch mächtig donnernde Double Bass auf. Darauf stellt sich wieder ein hervorragend arrangierter Melancholie Part auf, der dann auch weg geballert wird, um danach erhaben und depressive Stimmung zu verbreiten, wonach das Album sanft ausklingt.
Die Jungs haben was für sich, das ist Black und Death Metal, der in einer solchen Intensität und abwechslungsreich gespielt wird, dass ich mich definitiv zu 8,8 von 10 Punkten hinreißen lasse.

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