CARNATION - Symphony In Flesh

10 carnation
VÖ: 16.10.2026
(Eigenproduktion)

Style: Death Metal

Homepage:
CARNATION


ch wusste gar nicht, dass Belgien so skandinavisch klingen kann, denn beim Opener „Blackmouth“ klingen die Jungs, als wäre hier typischer Elch tod am Start, der im Ufta Style nach vorne geht. Das ist aber noch lange nicht alles, die Belgier geben sich hier sehr verspielt und auf der anderen Seite sind hier auch noch mächtige Highspeed Attacken am Start. Mit kreischenden Klampfen legt „Flesh-Eating Frenzy“ los, dann kommt der galoppierende Death auf und immer wieder zieren auch vertracktes Mid Tempo und Soli Passagen den Song. Hier und da kommen auch ein paar richtig schwerfällige Parts hinzu, aus denen das Tempo anständig angezogen wird. Zu Beginn vom Titelstück kommt mir das Riffing wie zu Chuck Schuldiner Zeiten vor und die Nummer ist im drückenden Mid Tempo gehalten und ist auf verspielte Parts aus. Abwechslungsreich, atmosphärisch und teils recht zäh verhält es sich bei „Kingdom Of Dreams“, um dann das „Labyrinth Of Silence“ ganz sanft zu eröffnen. Danach halten CARNATION die Nummer auch weiter recht schleppend und vertrackt und lassen aus dem Hintergrund wabernde Atmosphäre aufkommen. „Towards Death“ ist eine skandinavisch klingende Death Nummer, bei der man fast behaupten könnte, hier würden Grave und Unleashed gekreuzt und dazu kommt noch die gut eingestreute Atmosphäre und der pfeffrige Mid Tempo Kick. In „Twisted Visions“ kommt dies auch gut zum Tragen, doch hier sind auch ein paar starke und rasende Parts mit drin, die mal wieder die Aggression um einiges anhebt. Die Gratwanderung aus verspielten und rasanten Passagen ist bei „Boundless Pathways“ sehr gut getroffen und im finalen „Legacy Of The Forfathers“ prügeln die Begier erst mal hämmernd drauf los. Was dann aber aufkommt, ist in dem über elf Minuten labgen Track richtig fabelhaft in Szene gesetzt, eingängige Riffs, erhabene Passagen, Atmosphäre und dazu einen monumentalen Charakter bekommen wir hier zu hören.
Alles in allem sehr gute 7,5 von 10 Punkten für ein Album, bei dem man viel entdecken kann.

 

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