DAWN OF DESTINY - Ashes Over Tomorrow

VÖ: 30.10.2026
(El Puerto Records)
Style: Symphonic Power Metal
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DAWN OF DESTINY
Zwölf Brandneue Songs plus zwei Bonustracks sind auf der neuen DAWN OF DESTINY vertreten, deren Titel 'Ashes over Tomorrow' großartiges erahnen lässt. Binnen weniger Minuten findet diese Ahnung tatsächlich unmittelbar Bestätigung. Als Gastsänger wurden bekannte Größen wie Ralf Scheepers(PRIMAL FEAR) und Fabio Leone (RHAPSODY OF FIRE) verpflichtet. Zum Jubiläum präsentieren DAWN OF DESTINY Studioalbum numero zehn, das zum wiederholten Male nicht mit feiner Melodieführung, packendem Hymnenfaktor, kraftvollen Backingvocals und rasanter Tempovariation geizt. Zehn Langdreher innerhalb zwei Dekaden, - soviel Fleiß, verdient Respekt. Zwölf Songs plus zwei Bonustracks befinden sich auf 'Ashes of Tomorrow'. Diesmal wirkte der schon bei anderen Vorhaben aktiv mitwirkend involvierte Jens Faber (LEGIONS OF THE NIGHT, ANI LO. PROJECT) als Hauptsongwriter für DAWN OF DESTINY. Warum DAWN OF DESTINY zu den Besten im Symphonic Power Metal-Genre zählen, beweisen sie einmal mehr. 'Ashes Over Tomorrow' ist wiederholt in Form einer Konzeptscheibe arrangiert und beinhaltet mit den zwei sich dem Gesamtbild anpassenden Bonustracks etwa 66:34 Minuten gewaltiges Dramaturgiekino.
In einem Genre, das oftmals in erschreckend kitschtriefendem Kleister versinkt, setzen DAWN OF DESTINY stimmungsvoll Impulse kraftvollem Ausmaßes. Erstaunen wecken die neben Hauptsängerin Jeanette Scherff gelungen umgesetzt bestehen könnend mannschaftsdienlich sich ergänzenden Klartongesangsanteile von Hautpsongwriter Jens Faber. Vielseitig spannungsvolle Arrangements darunter (harrsche Growls, elegante Pianotakte, verträumte Barockmelodieführung) bilden gewohntermaßen Grundlage für ein fesselndes Gesamtresultat, das symphonischen Anstrich, mehrstimmigen Gesang, zusätzliche Farbtupfer durch obig erwähnte Stimmbandästheten und viel nach vorn gehende Powerdynamik entfaltet. Gesund eingebrachter Epik-Touch, Operettenartige Einschübe, satte Ryhthmustempodynamik, galoppierende Gitarrenwände und geradliniger Power Metal sind neben melancholischer Tiefe wichtiger Bestandteil bei DAWN OF DESTINY. 'Ashes of Tomorrow' gehört zu der Sorte Symphonic Power Metalalben, welche das Fanklientel schon beim ersten Mal überzeugen. Das Zusammenspiel orchestraler Symphonic-Arrangements, feiner Melodiestrukturen, packender Stimmungs/Tempowechsel sowie raumgreifend hymnenhafter Passagen harmoniert ausgezeichnet. Zwar macht sich kein Überflug-Hymnenausreisser nach oben mit ganz großen Momenten bemerkbar, doch an bärenstarkem Songmaterial mangelt es nicht, dem Respekt gegenüber der Band sowie aus Fairnessgründen bedarf es keiner gesonderten Songerwähnung dafür dieser als Fazit zu betrachtenden Empfehlung:
Symphonic-Power-Metalfans kommen gar nicht an dieser Pflichtlektüre vorbei 9/10

