ABSOLUTE POWER - Needs Must When The Devil Drives


VÖ: 31.10.2026
(Time To Kill Records) 

Style: Heavy Metal 

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ABSOLUTE POWER

ABSOLUTE POWER kommen ebenfalls wie das legendäre Vorbild BLACK SABBATH aus der Arbeiterstadt Birmingham. Hinter diesem Quartett stecken der aus dem Death Metal-Sektor kommende allem voran als NAPALM DEATH-Bassist bekannt gewordene in vielen Bands aktive Shane Embury und Sänger Simon Efemey. Vor zwei Dekaden gründeten sie ABSOLUTE POWER eine sich auf traditionellen Heavy Metal spezialisierende Combo, die fünfzehn Jahre nach ihrem Debüt endlich mit 'Need Must When The Devil Drives' nachlegt. Demzufolge handelt es sich beim Titeltrack um einen kraftvoll geschmiedeten High Energy Dampfhammer auf traditioneller NWOBHM-Basis, wobei u. a. SAXON und TOKYO BLADE hervorstechen. „Savior“ drückt hingegen weniger in Richtung Tempo verbindet kraftvolle Heavyness mit druckvollen Riffs und feiner Melodie.

„Kernschmelze“ (untypisch im Titel) dringt ebenso ungewöhnlich zeitgemäss produziert in die Lauscher, „Within“ überrascht als akustische Gänsehautdelikatesse mit viel Psychedelic Hippie-Folk Flair eher am 70er Jahre Master of Reality-Modus von BLACK SABBATH orientierenden Flair. „Mountain of Hope“ kreist über weite Strecken richtig fett brazzend im temporeduziert Epischen Heavy Metal/Doom-Kosmos ehe der große sich zur mitreissenden Rauschorgie steigernde Schlußspurt inklusive Hintergrundchorälen einsetzt. „Insanity und „Hammer of Justice“ knallen inklusive massivem Hymnenflair, krachender Riffsalven, fesselnder Leadsoli, kraftvoll auf's Tempo drückender Riffs und cool getakteter Übergänge wobei sich „Praise The Fire“ durch abrupt Tempo rausnehmend groovender von orchestralen Arrangements begleiteten Zwischenpart als packender Ohrwurmhymnenreisser hervortut.

Sorgte bereits die dunkel schwermütige Psychedelic-Reise „Within“ für gewaltig Staunen, tut es der ungeschliffen raukantigdruckvoll bis der Arsch platzt herbes Punkfaible rauslassende Cover vom QUEEN-Gassenhauer „Sheer Heart Attack“ ebenso. „Orphans of The Storm“ erinnert als knapp siebeneinhalb Minuten Ausstieg mittels tonnenschwer um sich greifender Pathos-Essenz an goldene DIO/RAINBOW/BLACK SABBATH-Zeiten. Hoffentlich lässt man sich für's nächste Album nicht mehr soviel Zeit... 

Fazit: Empfehlenswerte Traditions Metal Huldigung, die sich gebührend vor dem Idole-Fundus verneigend über ebensoviel gesunden Wiederkennungswert verfügt. Fetter Geheimtipp für TraditionsMetalfans! 8,5/10