DOOGIE WHITE As Yet Untitled

VÖ: 24.10.11
(Metal Mind Productions)
Homepage:
www.doogiewhite.com
Lange hat man von DOOGIE WHITE, einer der englischen Sangesgrößen (u. a. Ex-Yngwie Malmsteen’s Rising Force, Ex-Ritchie Blackmoore’s Rainbow, Ex-Empire) nichts mehr Eigenes gehört. CORNERSTONE liegen seit 2007 brach, mit TANK brachte er zwar im letzten Jahr ein musikalisches Lebenszeichen auf den Markt, aber da war er wieder nur „der“ Sänger. Jetzt steht mit „As Yet Untitled” die Solo-Debütierung ins Haus, auf der Doogie sich mit einer Reihe sehens- und hörenswerter Gastmusiker (u. a. dr.: Patrick Johansson/Yngwie Malmsteen, Thomas Broman/Glenn Hughes; key.: Derek Sherinian/Black Country Communion, Tony Carey/Rainbow; b.: Neil Murray/Whitesnake, Paul Lodge/Eden’s Curse, Greg Smith/Ted Nugent; git.: Pontus Norgren/Hammerfall, Marcus Jidell/Royal Hunt, Mick Tucker/Tank; voc.: Patti Russo/Meat Loaf, Cher) verstärkt hat und die richtig rockt. Die hier veröffentlichten 10 Songs sammelten sich offensichtlich in den letzten Jahren an und stammen zum Großteil aus der Feder von White selbst, wurden aber teilweise mit den beteiligten Musikern noch aufbereitet. Die Palette reicht vom Whitesnake-lastigen Bluesrocker „Come Taste The Band“ über „Time Machine“ oder „Catz Got Her Tonque“ mit denen AC/DC zwei weitere Midtempo Kracher in ihrer Playlist hätten und Rainbow-Smashern wie „Dreams Lie Down And Die“. „Lonley“ rockt straight geradeaus und könnte glatt ein Cornerstone Outtake sein. Groovigen DIO-Vibe versprüht „Land Of Deceiver“ und so sind die musikalischen Eckpunkte im Groben und Ganzen abgesteckt. White stellt allgegenwärtig seine stimmliche Bandbreite hervorragend zur Schau und beachtet man, dass die Einspielungen der einzelnen Musiker in verschiedenen Studios in England und den USA stattgefunden haben und letztendlich von Pontus Norgren zusammengeführt und abgemischt wurden, rundet ein ordentlicher oldschool behafteter Hard Rock Sound das Album gekonnt ab. Ein zeitloses und durchweg mit hohem Unterhaltungsfaktor ausgestattetes Hard Rock Album. Genial!
Punkte: 4/5

