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PEER GÜNT - "No Piercing - No Tattoo"


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VÖ: 23.05.05
(Spinefarm Records / Soulfood)

Homepage:
www.peergunt.com

Hey Kids und Fans von Rotz-Rock Kapellen wie Hellacopters, Backyard Barbies und Konsorten, Ohren auf! Peer Günt dürften einen großen Anteil daran haben, dass es diese Bands bzw. dieses Genre überhaupt gibt. Vor 22 (!) Jahren hat das finnische Trio ihren ersten von insgesamt acht Longplayern veröffentlicht und ist jetzt nach 10-jähriger Schaffenspause mit „No Piercing, No Tattoo“ wieder am Start. 11 Mal Rotz’n Roll pur! Die Songs lassen sich recht einfach beschreiben: Hole aus deinem Vinyl-Regal die AC/DC, Motörhead, Rose Tattoo, Lynard Skinard und ZZ Top Platten aus deren Anfangstagen raus, höre sie mal durch und lege dann die neue Peer Günt rein. Und das, was du dann hörst wird dich sagen lassen: Geil, alles auf einmal. Selbst die Produktion des Albums klingt richtig Old School und passt zu dem Songmaterial wie die Faust auf’s Auge. Der Opener „Comin’ back to you“ klingt z. B. wie rockige Lynard Skinard, “Backdoor Man” geht in Richtung Motörhead. Mit einem wahren Rock’n Roller wartet man mit “Middle Age Teenage“ auf, um dann auch den Southern Rock bei „Wash me in the Rain“ zu würdigen, ehe man es mit „King of the Hill“ erstmal wieder Motörhead mäßig grooven lässt. Balladesk folgt jetzt „Alone in the Night I whisper your Name” aus den Boxen, ehe es ZZ Top rockig mit „Scarecrow Shoes wieder losfegt. Mit reichlich Dampf unterm Kessel geht es dann weiter bis zum Slide Guitar Blueser „Wanne shake your Boomboom“, der es LP-like auch knacken und kratzen lässt. Das alles begleitet von einer Zigaretten und Whisky getränkten Stimme von Timo Nikki, der oftmals an einen gewissen Lemmy Kilmister erinnert und auch gleichzeitig noch für die ganzen abwechslungsweichen 6-saitigen Parts verantwortlich zeichnet, ergibt schweinegeile 42 Minuten Spielzeit. Und das soll auch meine Überleitung zum doch sehr eigenwilligen Cover-Artwork sein. Ich will nicht zum Ausdruck bringen, dass das nur 2-seittige Cover eine Sauerei ist, aber nach 10 Jahren Abstinenz hätte ich da ein wenig mehr erwartet.

Anspieltipps:
Comin’ back to you
Middle Age Teenage
Wash me in the Rain

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