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SECRET SPHERE - "Heart & Anger"


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VÖ: 30.05.05
(Nuclear Blast)

Homepage:
www.secretsphere.com

Der jetzt vierte Longplayer von Secret Sphere seit 1999 lässt sich mit den Worten „Sie ziehen aus, um den Ruf des italienischen Trallala-Metal zu korrigieren“. Die sechs Italiener heben sich mit „Heart & Anger“ deutlich positiv von den Melodic-Metal Genre Kollegen aus dem Stiefel Europas ab. Zwar lassen sich bei den 13 Songs des Albums schon Vergleiche mit Bands wie in erster Linie Labyrinth, aber auch Sonata Arctica und alten Helloween anstellen, nur kommt das Songmaterial wesentlich frischer und eigenständiger rüber, als bei vielen Nachahmern aus dieser Szene. Eine mehr als ansprechende Produktion sorgt für das Salz in der Suppe und untermalt den Bombast in den durchweg eingängigen und abwechslungsreichen Songs. Das opernhafte Intro mal außen vorgelassen, sind auf dem ersten Drittel der Scheibe mit „Where the Sea ends“, einer speedig, mit reichlich Doublebass und Riffgewittern ausgestatteten Nummer, „First Snake“ und Loud & Raw“ rassige Uptempo Nummern platziert. Diese bestechen vor allem durch Melodie, abwechslungsreichen Gesang, der vor allem in den Höhenlagen angesiedelt ist, mehrstimmigen Refrains und gut platzierten Tempiwechseln, die bei den beiden letztgenannten Songs sogar bis ins akustisch, balladeske gehen. Smasher „Dance with the Devil“ mutet Edguy-mässig an, was auch auf Vocalist Ramon’s Stimme zutrifft, der hier in Sammet-ähnlich Gefilde vordringt. HIM/Sentenced/Poisen Black ähnlich klingt der Track „I won’t say a Word“. Nach der Halbballade “Leonardo da Vinci” wird das Tempo wieder angezogen und das Album endet im Mid-/Uptempo-Bereich, so wie es angefangen hat. Durch alle Songs hinweg besticht die Gitarrenfraktion mit reichlich Riffs guten, nicht übertriebenen Soli. Shouter Ramon kann in allen gesungenen Stimmlagen überzeugen. Ohne Keyboard kommen die Songs natürlich nicht aus. Weitestgehend ohne viel Gefrickel wird dieses jedoch überwiegend nur für die orchestralen Effekte eingesetzt und nervt nicht sonderlich. „Heart & Anger“ ist abwechslungsreich gestaltet, bietet viel Unterhaltung, wird nicht langweilig und ist somit ein Album, was den Anhängern der angesprochenen italienischen, deutschen, als auch der skandinavischen Melodic Metal Szene gefallen müsste/sollte.

Anspieltipps:
Where the Sea ends
Loud & Raw
Lights on

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