Zur Zeit finden keine Konzerte statt. Sobald es auf den Brettern wieder rund geht, bekommt Ihr hier auch wieder die Informationen dazu.


HAPPY FACE - "Le Tigre"


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VÖ: bereits erschienen
(Anticulture Records / Twilight)

Homepage:
www.happy-face.co.uk

Hier bekommen wir voll auf die Glocke, Happy Face machen ihrem Namen hier nicht gerade eine große Ehre, sondern ballern uns in etwas mehr als 24 Minuten 14 Songs voller Aggression und Härte um die Ohren. Groovend brutaler Death mit eingeflochtenen Grind Passagen sind hier Programm und so startet das Album auch.
"Propheties Des Foines" ist ein wahres Fratzengeballer allererster Sahne mit knallender Snare und derb tiefen und bedrohlichen Vocals von Frontgrunzer Guillaume und auch der Titelsong geht voll nach vorne ab, wobei Happy Face auch gerne mal groovend technische Passagen mit einflechten, die so ein wenig an die Frickler von Meshuggah erinnern. Wahnsinnig fette Riffs bläst uns Sechssaiter David mehr als einmal nur um die Lauscher, wie auch bei "Close The Door", das trotz seines Speeds trotzdem immer eine gehörige Portion Technik und Brutalität in den schleppenderen Parts aufweist. Was auch geil rüberkommt, ist der trockene Snaresound, der so richtig schon in den Schädel hämmert -  so geschehen bei dem Track "Chat". Dagegen sind "Wrugh" und "Jupiter" zwei Songs, wo Happy Face mehr Wert auf technische Brutalität im langsameren Bereich achten und die Stimme ein tiefstes Gegurgel ist. Im Vergleich zu vielen anderen Bands des Genre wirken die Stücke wie "Finito Perfecto" oder auch "Le Long" vollkommen durchdacht, das Quartett versteht es ungemein gut, Grindpassagen mit schleppendem Todesblei zu vermischen und so immer für Abwechslung zu sorgen. gegen Ende der leider viel zu knappen Spielzeit starten die Vier noch mal so richtig durch und wüten sich mit brachialer Urgewalt durch "Sakade" und "Machine A Coudre", nehmen sich aber immer ein wenig Zeit, um drückend bedrohliche Breaks einzubauen. "Jazz Night" ist eine groovende Death Metal Ramme auf technischer Basis mit richtig fett aus dem Hintergrund drückenden Drums und klingt teilweise so richt schön chaotisch. Am Ende kommt mit "Velour" noch mal ein frickeliger Leckerbissen, herrliche Breaks, kurzzeitges Geballer, Screams und Growls im Wechsel und tonnenschwerer Wucht. Happy Face haben mit ihrer CD doch was mit ihrem Namen zu tun, nach Genuss dieser knallenden CD bin ich richtig happy und knall mir das Teil immer wieder rein.

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