Zur Zeit finden keine Konzerte statt. Sobald es auf den Brettern wieder rund geht, bekommt Ihr hier auch wieder die Informationen dazu.


ENSLAVED - "Ruun"


Image

VÖ: 22.05.06
(Tabu Recordings)

Homepage:
www.enslaved.no

Enslaved waren schon immer eine (Black) Metal Band, die stetig an sich gearbeitet hat und immer wieder musikalische Pfade beschritt, die eigentlich für Black Metal relativ untypisch waren. Vergleichen wir doch einfach die Entwicklung der Band von 1994, dem "Frost" Album über "Blodhemn" 1998 bis zum letzten Werk "Isa" von 2004.
Stetig hat sich die Band gesteigert, was nun in dem sehr progressiv ausgelegten Werk "Ruun" seinen bisherigen Höhepunkt findet. Genau so startet auch der Opener "Entroper", progig, metallisch und eisige Kälte in den Vocals. Mit "Path To Vanir" werden Enslaved recht mythisch und episch, dazwischen  akustische Klänge und cleane Vocals machen das Stück richtig spannend und die dann einsetzenden Doublebass Parts bringen sogar noch etwas Bombast mit ein. Bei "Fusion Of Sense And Earth" spielen die Nordmänner leicht thrashig angehauchte Parts, doch dann wird das Stück so richtig mäjestätisch und schleppend. Durch das im Hintergrund hauchende Keyboard verbreiten Enslaved hier richtig Atmosphäre. ALs Bombast Black Metal im Mid Tempo Bereich möchte ich mal den Titelsong bezeichnen, während "Tides Of Chaos" zwar mit grimmiger Stimme daherkommt, aber musikalisch sehr technisch und progressiv ist. Mit herrlichen Melodiebögen ist "Essence" ausgestattet, cleaner Backround Gesang paart sich mit bösartigen Black Metal Vocals und so spannt das Quintett herrlich eben diesen Bogen von Melodie und Pagan/ Viking Metal. Dazu hat der Song noch eine paar kurze, rasende Momente, die den Song dann völlig abwechlungsreich gestalten. Wäre "Api-vat" mit normalem Gesang versehen, könnte man fast schon von einer treibenden und reinen Metal Nummer sprechen. Sehr Bass lastig und düster beginnt "Heir To The Cosmic Speed", das am Anfang ein Gefühl von Wärme und doch Beklemmtheit beim Hörer aufbaut. Chorhafter Gesang setzt ein und das Stück wirkt fast harmonisch und ist voller majestätischer Arrangements. Mit "Ruun" beweisen Enslaved, dass der eingeschagene Weg mehr als perfekt gewählt war und man kann hier getrost von einem wahren Highlight sprechen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.