Zur Zeit finden keine Konzerte statt. Sobald es auf den Brettern wieder rund geht, bekommt Ihr hier auch wieder die Informationen dazu.


ANGRA - "Temple Of Shadows"


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VÖ: 15.11.04
(Steamhammer / SPV)

Homepage:
www.angra.net
Und hier ist es nun, das 5. Studioalbum von Angra. Mit „Temple of Shadows“ das Zweite nach der Umbesetzung innerhalb der Band und auch das komplexeste und abwechslungsreichste der Bandgeschichte.

Das Konzeptalbum mit seinen 13 Songs, geschrieben von Gitarrist Rafael Bittencourt, handelt von einem Kreuzritter namens „Shadow Hunter“, der im 11. Jahrhundert lebte, die Ideale der katholische Kirsche in Frage stellt und von seinen Zweifeln daran und die Auswirkungen auf sein Leben erzählt. Nach einem mit Kirchenmusik anmutenden Intro „Deus le Volt“ legt die Story mit dem Opener „Spread your Fire“ los und beginnt die Geschichte mit einer powermelodischen Speedgranate der Marke Rhapsody. Mit „Angels and Demons“ geht es dann in die progressive Ecke. Bei „Wishing Well“ tauchen die Brasilianer mal eben in den balladesken Teil ab, um dann bei Songs wie „No Pain for the Dead“ noch ein wenig Klassik und brasilianische Folklore wie bei „Shadow Hunter“ zu bearbeiten. So gestaltetet sich die erste Durchlauf des Silberlings schon recht schwierig, da man von einer Ecke des Metals in die andere geschoben wird. Auflockerung kommt zwar durch diverse Gastsänger/in wie Sabine Edelsbacher (Edenbridge), Kai Hansen (Gamma Ray) und Hansi Kürsch (Blind Guardian), die exzellent zu den Vocals von Edu Falaschi in Szene gesetzt wurden, aber einen doch mehr oder weniger zwingen sich die Scheibe nicht mal eben im vorbeigehen anzuhören. Die Produktion, die Dennis Ward (Pink Cream 69) übernommen hat, der seit dem Vorgängeralbum „Rebirth“ mit Angra arbeitet, lässt keine Wünsche offen. Das hier Musiker, die ihr Handwerk verstehen und ein Produzent am Werke waren, der Ahnung hat auf was es ankommt, lässt sich auf diesem Silberling feststellen. Das Album bietet viel für diejenigen, der in unserer schnelllebigen Zeit sich die knappen 61 Minuten an Spielzeit nehmen kann, dürfte jedoch nichts für die fast Food Generation sein.

Erhältlich ist das Album ebenfalls in einer limitierten Edition mit einer 160 minütigen Bonus DVD, auf der die „Rebirth World Tour – Live in Sao Paulo“ incl. Videoclips und jeder Menge Bonusmaterial enthalten ist.

Meine Anspieltipps:
Spread your Fire
Temple of Hate
Winds of Destination

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