WWE - Greatest Royal Rumble

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VÖ: bereits erschienen
(Fremantle Media)

Homepage:
WOLRD WRESTLING ENTERTAINMENT
Der GREATEST ROYAL RUMBLE ist eine WWE Großveranstaltung, die in Jeddah, Saudi Arabien statt findet und vor allem schon mal dadurch besticht, dass von der WWE das volle Pyro Programm aufgefahren wird. 

Der Opener ist ein Match zwischen den alten Hasen John Cena und Triple H, wo wir sogar old school Chain Wrestling zu sehen bekommen. Die Reaktionen sind auf beide Wrestler sehr gemischt und trotzdem, dass Triple H schon lange nicht mehr im Ring stand, sieht man ihm an, dass er absolut keinen Ringrost angesetzt hat. Das Match ist sehr ausgeglichen und sehr ansehnlich für die Crowd in der Halle.
WWE Cruiserweight Campion Cedric Alexander muss nun seinen Titel gegen Kalisto verteidigen und der kleine Lucha Kämpfer übernimmt erst mal das Kommando und zeigt nicht nur hohes Tempo, sondern auch richtig gutes Highflying. Alexander kann zwar oftmals kontern, aber er kommt nicht so richtig in den Kampf. Im Laufe des Matches kommt er aber doch noch gut rüber und auch hier wird es sehr spannend und interessant.
Nun geht es um die WWE RAW Tag Team Titles, die The Deleters Of Worlds (Matt Hardy und Bray Wyatt) halten und gegen The Bar ( Sheamus und Cesaro) verteidigen müssen. Die Herausforderer machen das verdammt geschickt, denn sie hauen Hardy nieder und legen alles daran, ihn von seinem Tag Team Partner zu isolieren. Dies gelingt auch eine ganze Weile sehr gut, doch nach dem Hot Tag räumt Wyatt erst mal auf, aber The Bar sind mittlerweile so eingespielt, dass sie auch das anfängliche Aufräumen von Wyatt abwehren können. Ob es dann aber am Schluss auch für den Titelgewinn reicht, steht in den Sternen, denn Hardy kommt auch so langsam wieder zu Kräften.
Und schon steht das nächste Titelmatch auf dem Programm, Jeff Hardy verteidigt seinen WWE United States Title gegen Jinder Mahal und dieser hat natürlich wieder seine Lakaien mit dabei, die tatkräftig in das Match eingreifen wollen, doch Jeff ist erfahren genug, sich diesen Angriffen gut entgegenzustellen. Natürlich ist die 3 gegen 1 Konstellation auf Dauer nicht vom Erfolg gekrönt und so kann Jinder mit seiner Kraft einiges erreichen, doch ob er es schafft, gegen den erfahrenen und waghalsigen Jeff zu bestehen, muss man sehen.
Im nächsten Match geht es um die WWE Smackdown Tag Team Titles, die von Rowan und Harper, The Bludgeon Brothers gehalten wird und den The Usos (Jimmy und Jay) gerne hätten. Bei diesem Match stellt sich bei mir nur die Frage, wie lange es dauert, bis die Champion mit ihrer aggressiven Art die Herausforderer zerstören werden, doch so hart die Champs auch agieren, The Usos sind harte Hunde und Highfligher der sehr guten Art, so dass man doch nicht von einem Squash Match ausgehen darf. Am Ende bleibt dann die Frage, ob sich Kraft oder Technik durchsetzt.
Jetzt steht ein Four Way Ladder Match um den WWE Intercontinetal Title von Seth Rollins an, der es mit The Miz, Fin Balor und Samoa Joe zu tun bekommt. Hier ist geile Action in und außerhalb des Rings angesagt, den harten Sektor denkt logischerweise Joe ab, Balor und Rollins sind Techniker vor dem Herrn und The Miz ist wie immer der, der sich gerne verpisst und nur versucht, am Ende abstauben zu können. Hier get es in Sachen Wrestling Action super zur Sache und es ist spannend, es gibt so einige OMG Momente und man ist immer gefesselt, wer es denn schaffen wird, den Titel über dem Ring abzuhängen.
Der WWE Title von AJ Styles steht nun auf dem Spiel und wer die Story von ihm gegen Shinsuke Nakamura , seinen heutigen Gegner kennt, der weiß, dass hier sehr gutes Wrestling zu sehen sein wird. Und das macht es auch, Styles ist immer noch sehr angepisst von den unfairen Tiefschlägen seines Gegners aus früheren Matches und so legt er auch relativ aggressiv los. Beide Wrestler sind hier in der Lage, ein verdammt starkes und schnelles Match auf die Beine zu stellen, das für mich ein wahres Highlight ist. Dass es dabei auch außerhalb des Rings richtig zur Sache geht, versteht sich von selbst, nur das Ende des Matches hätte meiner Meinung nach anders ausfallen dürfen.
Er ist dabei, der Deadman, der Undertaker, der es mit Rusev zu tun bekommt, welcher natürlich von Aiden English zum Ring begleitet wird. Hier haben wir keinen normalen Kampf, sondern ein Casket Match, das man nur gewinnen kann, wenn der Gegner in einem Sarg liegt und der Deckel geschlossen wird. Rusev kann dank der Unterstützung von English zwar ein paar gute Aktionen ausführen, doch hier dominiert die Legende. Der Undertaker zeigt sein komplettes Repertoire und auch English kriegt sein fett weg. Aber dass der Deadman vor nichts und niemand halt macht, lässt dieses Match doch sehr interessant werden.
Die Geschichte um den WWE Universal Title von Brock Lesnar gegen Roman Reigns geht in die nächste Runde und hier kriegen wir ein Steel Cage Match der Beiden zu sehen. Brock lädt Reigns erst mal nach Suplex City ein, doch dieser powert sich zurück ist ist fest entschlossen, sich den Titel zu sichern. Der Käfigtür ist auch manches Mal schon sehr nahe, doch da darf man Paul Heyman nicht vergessen. Im Steel Cage geht es aber verdammt gut ab und der wahnsinnige OMG Moment am Ende des Kampfes ist einfach der Hammer, muss man gesehen haben.
Jetzt ist es soweit, der Main Event steht an und die WWE hat in einem „normalen“ Royal Rumble Match wie gewohnt 30 Wrestler am Start, jedoch waren es ein einziges Mal 40, doch nun ist es wirklich der GREATEST ROYAL RUMBLE, denn es stehen insgesamt 50 !!! Wrestler auf dem Plan. Hier jeden zu erwähnen würde den Rahmen sprengen, aber solche Männer wie Chris „Y2J“ Jericho, Rey Mysterio, Kewin Owens, Big Cass, alle drei von The New Day und vor allem Braun Strowman sind Leute mit Siegesambitionen, aber auch solche Typen wie Hornswoggle, Dan Matha, Hiroki Sumi oder Tye Dillinger sind eher Männer ohne Chance. Beeindruckt hat mich auf jeden Fall Dolph Ziggler und Daniel Byan, die beide verdammt lang in dem Match sind. Auch die Riesen Mark Henry oder The Great Khali tauchen auf, Shane McMahon lässt sich das Spektakel auch nicht nehmen und so ist das Match mit über 77 Minuten einfach cool.
Was wir zwischendurch auch mal zu sehen bekommen sind Wrestler aus Saudi Arabien, die sich mit einer ausländischen Gruppierung anlegen dürfen und sich dabei einige Pops abholen.
Dank der Pyro, der Feuershow, den Feuerwerken und den intensiven Matches kriegt GREATEST ROYAL RUMBLE auch satte 9 von 10 Punkten von mir.

 

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