13. FULL METAL OSTHESSEN - Niederjossa

Konzert vom 6 - 8. März 2026
mit: BARREN CROSS, PARAGON, MEGA COLOSSUS, KEOPS, STORMS OF TOMORROW, STEEL PREACHER AXE VICTIMS, BOZ
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Full Metal Osthessen
Einmal im Jahr lockt das F.M.O. nach Niederjossa gelegen im Herzen von Mitteldeutschland. Das bewährte Heavy Metal-Festival gilt schon längst nicht mehr als graue Maus oder Geheimtipp der Festivallandschaft. Dieses Wochenende stand ein lukratives Bandbilling inklusive fairem Preisverhältnis in den Startblöcken.
400 Metalfans von innerhalb und außerhalb der Region feierten 2 Tage auf dem F.M.O.. Gaben am Festival-Freitag Combos wie LIZZORD, SLECHTWALK, SINTAGE, EXTINCTION, WARLUST und als Headliner standen TORANAGA den Ton an, (deren 'God's Gift'-Album zu den ungekrönten 90er Jahre Metal-Delikatessen gehört), Auftritte im DGH Niederjossa kann sich auch der zweite Teil des vielseitigen Billings aus verschiedenen Ländern ebenso sehen und hören lassen.
Der F.M.O.-Festival-Samstag steht entgegen dem F.M.O--Freitag im Zeichen des Traditioneller Metalklänge, verteilt auf Combos unterschiedlicher Stilrichtungen. Entfiel der-Festival-Freitag aus besonderem Grund, lässt sich das verfassende Individuum den Festival-Samstag nicht entgehen.. Zeit, mit der Nachlese zu beginnen, - etwa gegen 14.30 Uhr Ortszeit angekommen, zieht es mich dann unmittelbar ins DGH Niederjossa,
Festival-Samstag, 07.03.2026
BOZ
bringen wie schon beim Amp-Fest im Theaterstübchen Kassel zum Jahreseinstieg 2026 lockere Stimmung ins zunächst noch nicht zahlreich anwesende, spätestens ab der METALLICA-Coversession zu „Enter Sandman“ allmählich auftauende Publikum. Ok über Musik, generell Geschmäcker lässt sich wie generell über so Vieles natürlich durchaus streiten, das Cover von LIMB BIZQUIT zum bekannten Action-KinoFilmspektakel 'Mission Impossible' findet seinen Weg ins Publikum. Wenn der BOZ-Sänger beim abschließenden „Killing in the Name Of...“ RAGE AGAINST THE MACHINE-Cover wie ein Flummi über die Bühne hüpft, weckt das zumindest rein optisch Eindruck, danach ist die Kurze Session vorbei. Das ware ein ordentlicher Auftakt, ebenso ist klar: Da geht bei Weitem noch viel viel mehr...
AXE VICTIMS
Lange Zeit aus'm Geschäft, doch nichts verlernt machen AXE VICTIMS von Beginn an richtig Dampf, dafür sorgt allein das Knallertriple „Shoot From The Stars“, „Heartbreaker“, „Turn it Loud“, wo bei allem Hang zu klassischem Hard n' Heavy Rock immer mal auch ein gesunder Touch Glam/Sleaze Rock bei den Wuppertalern einfließt. Oldschool-Metal-Maniacs, denen 80er Teutonenstahl Combos der Sorte ATLAIN, BLACK FATE, NOISEHUNTER oder TYRAN PACE ein sicherer Begriff sind, wissen wie sich am Gesamtbild erkennbar zeigt mit AXE VICTIMS auf jeden Fall etwas anzufangen, doch und es ist ebenso begrüßenswert, dass sich ebenso manch junges Gesicht für AXE VICTIM erwärmt. In Heute aktueller Besetzung A. H. Son (Gesang), Roland Hag (Gitarre), Holger „Holly“ George (Bass), Cosi Matrigani (Gitarre) und Martin Rocco (Drums).
Material dafür haben sie genug, das gesamte 'Another Victim'-Debüt von 1984 wird gebracht. Weitere Hymnenhochkaräter Marke „Young and Wise“, und „I've Got The Power“ schließen sich dem gelungenen Auftakt an, führen den vom Publikum schwer abgefeierten zumeist im Midtempo dargebotenen Hymnenreigen fort. Die mit unwiderstehlich fettem Gitarrenriffing vorangetriebene Dampframme „Blood In My Vains“ vom aktuellen Studiolangdreher 'Hypnotized' fügt sich hervorragend ins Programm, selbiges gilt für den später noch kommenden Stadionrocker „Shout“. AXE VICTIMS servieren ein klassisches Hard n' Heavy-Oldschool-Brett erster Kajüte das für seine Fans und alle die es noch werden wollen – überhaupt nichts zu wünschen übrig lässt. Demzufolge krachen satt groovende Gitarrenriffs richtig cool ACCEPT/VICTORY like, L.A.-Glam Anstrich Marke MÖTLEY CRÜE macht sich ebenso bemerkbar, ebenso DEF LEPPARD, DOKKEN, KEEL, KROKUS, RATT, WHITESNAKE und noch vieles mehr, woran 70er/80er-Rock/Metalfans Gefallen finden, steckt im Sound von AXE VICTIM drin. Fetzige Leadsoli und Riffs mit sattem Drive treffen Charismatische Gesangsakrobatik, pumpende Rhythmen, feine Melodieführung, satte Schlagzeugbeats und jedem Song im Stadion Hard n' Heavy-Rock-Format unweigerlich ihren Stempel aufdrückend einprägsame Grundriffs. Ex-UNIVERSE Frontsänger A.H. Son mit Stirnband und Wallelockenmähne pusht das Publikum deutlich mehr als einmal, beherrscht sein Metier kaum weniger als die Großen, animiert die Metalfanmeute dauerhaft zum Feiern, Faustrecken und exzessiv Mitsingen. Auch die Gitarrenfraktion hat ungemein viel Freude an diesem von den Fans mächtig abgefeierten Gig (!) und kann es tatsächlich kaum fassen, dass sie nach so langer Zeit auf eine solche Resonanz wie in Niederjossa trifft. -
Was ist das für ein knackiger Auftritt ? – für AXE VICTIMS kann es künftig nur ein Motto geben: - Weitermachen, Weitermachen, Weitermachen, Weitermachen!!!!
Zum kernigen Stadion-Hard Rocker „Shout“ wird kräftig Faustrecken mit den Fans zelebriert, anschließend hallen deutlich vernehmbar Zugaberufe durch's Ambiete. Die Fans bekommen was sie wollen, schließlich beendet „Soldier of Life“ als zackiger nocheinmal reichlich Adrenalin freisetzende Hochkaräterhymne das bärenstarke spätestens damit in die Bandannalen und ebenso Festivalgeschichte des F.M.O. eingehende AXE VICTIMS-Live-Gastspiel beim F.M.O. . Bin immer noch geflasht! - So geht ein oberamtliches Oldschool getränktes Hard n' Heavy-Brett!
Nur mal so am Rande erwähnt...Preise für Essen und Trinken sind okay. Licht & Sound stimmen auch. Fröhlich ausgelassen feiernde Fans. Freunde, Bekannte, das Treffen mit unserem Chefredakteur und neu geschlossene Kontakte machen das FULL METAL OSTHESSEN auch für den Verfasser dieser Zeilen zu einem Sozio-Kulturellen Event, der zwei Welten - Christliche und nicht auf dem christlichen Sektor aktive Fans harter Stromgitarrenmusik - unabhängig deren Glaubens - miteinander vereint.
STEELPREACHER
Ähnlich wie bei den Frankfurter Thrashern stehen bei STEELPREACHER Heavy Metal und Bier im Vordergrund, nur auf traditioneller Hard n' Heavy-Ebene statt durchweg ballerndem Thrashgerumpel serviert. Dem entsprechend lassen sich die sympathischen Bierologen aus dem Rheinland mal wieder nicht lumpen, haben diesmal allerdings eine ungewöhnliche Setlist am Start mit Songs, die was der gezielte Rundblick durch's Ambiente zeigt nicht alle kennen. Ansagen von Frontmann Jens „Preacher“ Hübinger (der sich als Rampensau wie sie im Buche steht gebärdet, der es fertig bringt, während des Gitarrebedienens eine Pulle Bier zu trinken). Im kultigen WASP Shirt macht der STEELPREACHER-Frontmann für kein Blatt vor den Mund nehmende Ansagen á lá „Haben wir eigentlich schon einen Song über Bier gehabt?“ Solche Statements sorgen für Erheiterung im Ambiente, heben zusätzlich die Stimmung anschließend gibt’s das volle Brett! Bei STEELPREACHER fließen zahlreiche 70er/80er Roots zusammen. Zusammen mit Andy The Wicked an der zweiten Axt präsentiert sichJens Hübinger live on Stage als ein starkes Gitarren Gespann. Dessen Bruder, Bassist Andi „Muskel“ Hübinger und Drummer Kevin K.K. Wild Kurth hinterm Schlagzeug – sorgen für ein wuchtiges Fundament. Das ist eine Rhythmussektion, die nichts anbrennen lässt. Kevin's wuchtige Schlagzeugarbeit knallt mächtig auf's Geweih und sorgt pausenlos dafür, dass alle drei Vorderleute durchweg ihr Bestes geben müssen und so einige Matten fliegen! 
Beim zu jedem STEELPREACHER Gig vorgenommenen Fassbieranstich darf ein Fan auf die Bühne, der seiner Aufgabe das 5l Fässchen zu öffnen, gewachsen ist, allerdings einen Teil der beliebten Gerstensaftkaltschale verschwendet, statt zu verteilen (was auf die Biertrinker-Fraktion der Metallerschaft befremdlich wirkt, da muss er künftig mehr an sich üben). Bier wird einmal mehr als wichtiges Getränk auf der Bühne verteilt, auch „Preacher's“ Bierdusche gehört zum Gig. Neben fulminant ins Gebälk hauenden Krachern wie „Rock For Your Life“, „Route 666“, „Start Raising Hell“, „D.O.A.“ , „Hell Bent For Beer“ kommt auch ein saufett rausgefeuertes Cover der QUIET RIOT-Hymne Metal Health zum Vorschein. Und welcher Songhymne bleibt der gelungene Abschluß einer amtlich feuchtfröhlichen Livesession vorbehalten? Na logo - „We want Metal!“ Damit alle Bescheid wissen: „The Only Reason... we are Here... - We Want METAL, - we want... Beeeer!!!!
STORMS OF TOMORROW
Als nächstes wird es richtig Power-Prog-Thrash-Metallisch. Für die ausgefallenen DARK ARENA sprangen kurzfristig STORMS OF TOMORROW ein. Stimmbandästhet Juan Ricardo stand zwischen 2004 bis 2017 als Sänger in Reihen von DARK ARENA. Der vielseitige Sänger gilt u. a. auch als treibende Kraft bei ATTAXE, RITUAL, WRETCH und SUNLESS SKY, sollte bekanntester Name in Reihen von STORMS OF TOMORROW, einer aus Bandmitgliedern von RITUAL, WRETCH, PURGATORY und SPUDMONSTERS bestehenden Combo sein. Der sympathische Frontmann turnt wie eine Gazelle über die Bühne, hat Freude am Tun, legt eine astreine Gesangsperformance deren Inhalt das Prädikat Weltklasse verdient auf die Bretter, einschließlich Tanzeinlagen, Hey Hey Hey-Anfeuerungsforderungen, La Ola Welle und charismatischer Gestik. Einen wirklich erstklassigen als Linkshänder das gesamte Griffbrett rauf und runter spielenden Gitarrero weiß Juan Ricardo ebenfalls an seiner Seite. 
Insgesamt präsentieren sich STORMS OF SORROW als jederzeit harmonisches Top aufeinander abgestimmtes Team, das eine durchweg mitreissende US-Power Metal/Power Metal-Live-Session hinlegt die zahlreiche Fans aus den Socken haut. Nummern wie „Star Child“, „Societal Collapse“ „The Ethereal“ oder „Storms of Tomorrow“ lasse überhaupt keinen Zweifel daran. Somit bleibt es nur eine Frage der Zeit, wann endlich der erste mit besserem Budget als das bisherige Debüt produzierte Album folgerichtig nachgelegt wird. Mit dieser feinen Vorstellung haben sich STORMS OF SORROW zahlreich neue Fans erspielt. - Well Done!
KEOPS
Ups, bei dem Bandnamen kreist der Gedankenfokus zunächst um das berühmte in Ägypten stehende Pyramidenbauwerk, das sich allerdings mit 'Ch' schreibt, womit sich eine Verwechslung fast von selbst ausschließt. Obwohl das Bandlogo in eine andere Richtung deutet sei ganz klar gesagt: KEOPS sind kein Symphonic-Metal!
Die Kroaten um Sängerin spielen eine abstrakt wilde, kreuzverquerte Mischung, lassen es von Anfang an wuchtig dynamisch in die Vollen gehend Krachen! Die Gitarrefraktion post und headbangt was die Langhaarmähne hergibt, Schlagzeuger Adam Miler schlägt wuchtig auf Becken und Felle, Blickfang ist jedoch Frontfrau Vana Beara im feinen Gothic-Outfit, die mit kraftvoller Stimme mal Klarton singt, aggressiv Shoutet oder verzert kehlige Growls miteinbringt jedem Song völlig eigenes Flair gibt.
Mal tanzt sie, dann wird Volle Kanne geheadbangt, ein andermal sich in epische Pose geworfen oder zackig nach vorn gehend losgethrasht. Es fällt wirklich schwer, diese Band irgendeinem Stil zuzuorden, deren unorthodoxes Songmaterial deutlich aus dem Rahmen fällt. Irgendwo zwischen Hard Rock, Heavy-, Power-, Progressive-, Groove Metal und zuweilen auch einer gesunden Portion Thrash, wodurch die Kroaten mittels engagierter Performance die Herzen ein erstaunten Publikums bereits nach knapp der Hälfte vom Set im Sturm erobern. Selbst wenn einem der Stil möglicher weise nicht liegt, machen KEOPS durch derart mitreissender Bühnenperformance so viel Dampf auf der Bühne, dass man dieses Gastspiel bestaunt oder zumindest respektvoll davor den Hut ziehen muss!
MEGA COLOSSUS
geben sich im Rahmen ihrer aktuell laufenden für volle Konzerthallen sorgenden „Watch Out“ European Tour 2026 auf dem F.M.O ebenfalls keine Blöße, obgleich ihr Auftritt Gemüter spaltet steht die Mehrzahl der Fans hinter den Mega Kolossalen. „Battlefront“ knallt wie schon am Vortag auf dem H.O.H. gewaltig ins Gehör, selbiges gilt für den spritzig abenteuerlich voluminösen zunächst balladesk beginnenden sich gewaltig steigernden Powersmasher „Here Lies You“. Dieses von zeitlos hippieskem Feeling umgebene Juwel vom neuen „Watch Out“-Release umfasst wie das meiste Songmaterial ungefähr sechseinhalb Minuten, weshalb sich nur wenige Songs auf der Setlist befinden, die es heftig in sich haben, enormes Abenteuerfaible versprühen. Zwar spielt sich das sympathische Texas-Quintett nicht in einen Rausch, kann aber mit Fankommunikation durch Frontmann überzeugen, dessen Ansagen Gewicht haben. Überraschend präsentiert der Texanerfünfer das gelungene BLUE ÖYSTER CULT-Cover von „Burning' For You“, was von den Fans riesig abgefeiert, dessen Refrain laut mitgesungen oder bierseelig aus heißerer Kehle mitgegröhlt wird. Zwar reicht es zeitlich begrenzt für den Hammer „Riot City“ nicht mehr, ansonsten ist alles bei „Colossus“ (wie das Texas-Quintett von überzeugen Fans gern abgekürzt genannt wird, im Grünbereich.
Nachdem sie einen Großteil des Auditoriums auf ihre Seite brachten, darf auch ein das Publikum mächtig in Ecstase versetzender High Energy Heavy Rock-Fetzer vom Typ „Fortune and Glory“ natürlich nicht fehlen, danach bleibt nach Gigende Zeit für ein Foto mit begeistertem Fanpulk. Zwar brachten MEGA COLOSSUS die Hütte größtenteils jedoch nicht vollständig zum Beben, was immerhin als respektabler Erfolg zu werten ist. MEGA COLOSSUS bewiesen damit wie so häufig, dass sie als kampferprobtes Szene-Zugpferd zu den besten sprich erfolgreichsten Vertretern aus dem NWOTHM-Sammelbecken zählen. - Toller Auftritt einer phantastischen Band!
PARAGON
lassen danach richtig derb das Ambiente Wackeln! Eine derartig mächtige Ladung Heavy/Power/Speed kann gar nicht leise verabreicht werden. Den Auftakt einer geballt massiven Ladung Heavy/Power/Speed Metal machen „Legacy“, „Chalice“ und „Legions“ womit PARAGON schnell die Gunst der Fans gewinnen. Weitere Hämmer vom Kaliber „Mean Machine“ oder das heftig krachend auf's Geweih hauende Speedgeschoss „Fighting Fire“ zeigen was Fakt ist, sobald PARAGON erseinmal zu ihrer Form gefunden haben. Viel Anteil daran trägt deren Literweise gute Laune verteilender Frontmann Andreas Babuschkin. Durch opulente Gestik, lockere Ansagen und zugehöriger Mimik werden Botschaften ans Publikum verteilt. Die Saitenfraktion trumpft inklusive gesundener Backingvocals groß auf, Bassist Jan Bünning gibt im Zusammenspiel mit der Gitarrensektion Martin Christian/ Jan Bertram alles, während Schlagzeuger Jason Wöbcke zeitweise per kraftvollem Doublebasseinsatz seinen Becken/Fellelandschaft nach Strich und Faden verdrischt.
„Beyond The Horizon“ die 'Ballade' zum gleich-mehrfach-den-Chorus in Folge hintereinander-Mitsingen gehört ebenso ins Programm der Hanseaten, schade, dass „Into The Black“ aus zeitlichem Grund nicht mehr gebracht wird, ansonsten stimmt bei PARAGON alles – der Auftritt, jubelnden Fans im DGH Niederjossa und eine insgesamt recht gute Stimmung sieht man mal davon ab, das Pogotanzen zwei Stücke vor Schluß überhaupt keinen Sinn ergibt. Das passt eher zu Hardcore, Punk oder Thrashbands, deren Wurzeln sich ebenso deutlich im Punk wieder finden.
„Armies“; „Feel The Knive“ und „Impaler“ beenden eine mächtige schwere Schweiß Sturzbachweise in Strömen fließen lassende Power/ Speedsession, die alles vorherige wegblasend, auf die Plätze verwies. PARAGON wurden ihrem Ruf als eine der wichtigsten Teutonenstahl-Institutionen hierzulande vollauf gerecht. Nach druckvoller das Ambiente durchschüttelnder Abfahrt, brauche ich zunächst mal wieder ein Getränk, ehe zum Abschluß eine Rarität für den Festival Ausklang ansteht, die nur selten zu sehen ist... purer White Metal-Kult, - Vorhang auf:
BARREN CROSS
Zum Abschluß des stark besetzten F.M.O.-Festivalsamstags gibt’s mit den als Ersatz für die aufgrund von Krankheit absagen müssenden SACRED WARRIOR auch schon seit den 80ern bestehenden, zwischendurch längere Auszeit nehmenden, seit 2008 wieder ziemlich aktiv im Geschäft mitwirkenden BARREN CROSS White Metal für's Volk, der (schon in Bezug auf den Hintergrund des beliebten FMO-Festivals) natürlich nicht fehlen darf. Entgegen der Tatsache, dass BARREN CROSS als einzige Band mit Keyboard präsent sind, wirkt das gebotene White Metal-Schmankerl keineswegs dünnhäutig, verwässert oder seicht, im Gegenteil: Die Mucke knallt druckvoll heavy ohne Unterlass. Immerhin sind noch drei Mitglieder aus der ursprünglichen Bandbesetzung dabei. Auch die sich mannschaftsdienlich einbringende Lady am Tasteninstrument erledigt ihren Job erstklassig.


Neben starken Eigenkompositionen der Schiene „A Walk With God“, „Rock For The King“ oder „Light a Flame“, wissen BARREN CROSS angeführt von ihrem in markantem Outfit erscheinenden heftig Stimmung machend charismatischen Frontmann Mike Lee ein gelungenes IRON MAIDEN-Cover von „Stranger in a Strange Land“. Am Schluß der gelungenen Livesession werden sogar einige Fans auf die Bretter geholt, um gemeinsam mit der Band zu Jammen, womit das 13. F.M.O. gebührend ausklingt. Nachdem der letzte Takt verklungen ist, richten die Konzertveranstalter noch ein kurzes Wort an die nächstes Jahr hoffentlich wieder zahlreich dort erscheinenden Besucher und ernten gebührend Beifall. Das F.M.O. hat sich längst als wichtiger nicht mehr aus dem Terminkalender wegzudenkender Heavy Metal-Konzertevent etabliert, denn wie schon beim Metal Diver gilt - ohne E h r e n a m t geht n i c h t s !
Schlußwort:
Ein dickes Lob auch dieses Jahr an das gesamte Veranstalterteam des F.M.O. Ihr habt wieder großartiges geleistet! Angeführt von Andreas Klein und Markus Bohn, für gelungene Organisation, egal ob Eingangskasse, Getränketheke, Küche oder Garderobe... das FMO-Team weiß wie ein solcher Event einschließlich kräftig feiernder Fans (ohne die ein solches Festival nicht möglich wäre), zu händeln ist. Spannung und Vorfreude auf's nächste Billing 2027 steigen kolossal. Und wie wollen die Veranstalter das noch toppen? Das wissen wohl nur sie selbst, wie auch immer Metalheas, - Ihr dürft gespannt sein... Ein kräftiges Danke geht von meiner Seite an Mario Ziegan, der eine Serie schöner Fotos für diesen Bericht beisteuerte. Mehr Festivalfotos von ihm findet ihr auf dieser Homepage: MZiegan-Konzertfotografie
Bericht und zwei Fotos: Michael Toscher, alle anderen Fotos: Mario Ziegan.
Auf ein Neues FULL METAL OSTHESSEN, - im nächsten Jahr 2027! Die 13. Ausgabe hat einmal mehr (und nicht zu wenig!) tierisch g.e.r.o.c.k.t!

